Szabics sichert Sturm schmeichelhaften Sieg

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Drei Tage nach dem Europa-League-Sieg in Athen hat Sturm Graz auch in der heimischen Fußball-Bundesliga voll gepunktet.

Der Meister bezwang zum Abschluss der 10. Runde Cupsieger SV Ried in einem mäßigen Match 1:0 (0:0).

Die Grazer waren vor allem vor der Pause die klar schwächere Mannschaft, kamen aber durch einen Kopfball-Treffer von Imre Szabics in der 50. Minute zum ersten Meisterschaftssieg seit 27. August (5:0 gegen Wiener Neustadt).

Pfiffe für Rückkehrer Beichler

Dank der besseren Tordifferenz bleibt Ried vor den punktgleichen Grazern auf Rang fünf.

Keine freundliche Begrüßung gab es von den Heim-Fans für Ex-Sturm-Kicker Daniel Beichler. Der 22-Jährige kam mit Ried erstmals als Gegner nach Graz und wurde gnadenlos ausgepfiffen.

Sturm erwischte in einer vorsichtigen Anfangsphase den besseren Start, Kapitän Manuel Weber prüfte mit einem scharfen Fernschuss Tormann Thomas Gebauer (14.).

Teamchef-Diskussionen halten an

Am Rande der Partie wurde eifrig über die Suche nach einem neuen österreichischen Teamchef spekuliert, schließlich sollen die beiden Trainer Franco Foda und Paul Gludovatz zum engsten Favoritenkreis auf den Posten zählen.

Ried-Manager Stefan Reiter würde Gludovatz keine Steine in den Weg legen: "Wenn einer aus Ried Teamchef werden würde, wäre das eine große Auszeichnung für den Verein."

Ried aktiv, Sturm müde

Die Rieder bekamen die Partie danach aber immer besser in den Griff. Mit Kopfbällen von Ivan Carril (23.) und Jan Marc Riegler (25.) sowie einem Schuss von Nacho (26.) drängten sie auf die Führung.

Die beste Chance vor der Pause fand ausgerechnet Beichler vor, sein Schuss wurde von Sturm-Tormann Silvije Cavlina gerade noch neben das Tor gelenkt (41.).

Die Oberösterreicher waren klar frischer und hungriger. Die Grazer wirkten drei Tage nach dem Europa-League-Erfolg in Athen saft- und kraftlos, die Offensivkräfte Szabics und Darko Bodul blieben völlig farblos.

Szabics rettet schmeichelhaften Sieg

Das änderte sich aber nach Wiederbeginn zumindest für einige Minuten. Nach Flanke von Patrick Wolf stellte Szabics per Kopf mit seinem dritten Liga-Treffer der Saison aus kurzer Distanz auf 1:0 (50.).

Vor allem Beichler stemmte sich gegen die Niederlage gegen seinen ehemaligen Arbeitgeber, bei einem schönen Weitschuss musste Cavlina glänzen (72.).

Cavlinas Vorderleute glänzten hingegen in keiner Phase, brachten den Sieg aber über die Zeit.

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