Eine starke Hälfte reicht Wacker

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Ein Wacker-Sieg zum Auftakt

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In einem Match mit zwei unterschiedlichen Hälften, wenig Chancen, aber gleich fünf Toren, ist für Kapfenberg am Samstag die Geschichte der missglückten Liga-Auftaktspiele weitergegangen.

Die umgekrempelten "Falken verloren zum Start der Saison 2011/12 zu Hause gegen Innsbruck nach 0:3-Rückstand mit 2:3 und damit auch die achte Heimpartie gegen die Tiroler. Einziger Trost für die Steirer: Erstmals gelangen den Steirern im ersten Bundesliga-Match Tore.

Perstaller mit dem 1:0

Kapfenberg spielte zunächst nur am Beginn auf Augenhöhe mit den Gästen aus Tirol, brachte aber im ersten Match ohne Deni Alar nach vorne gar nichts.

Die Innsbrucker wiederum gewannen bald das Übergewicht und schon in der 23. Minute fiel nach einem schönen Doppelpass zwischen Perstaller und Merino durch den Spanier das 0:1.

Zwei Hauser-Flanken, zwei Tore

Schon da war die KSV-Verteidigung nicht sehr im Bilde gewesen, wenige Minuten später stand sie völlig neben sich. Nachdem KSV-Goalie Wolf kurz vorher zweimal bravourös gehalten hatte, ließ ihm Perstaller mit einem platzierten Kopfball nach Hauser-Flanke keine Chance (30.).

Ganz schlimm das 0:3. Wieder flankte Hauser, Taboga und Mavric ließen Burgic ungestört zum dritten Gegentor (36.) einköpfeln. Als alles schon nach einem drohenden Debakel für die Hausherren roch, gelang kurz vor der Pause aber doch noch der Anschlusstreffer.

Eingewechselter Sand trifft

Nach einem weiten Pass spitzelte Elsneg den Ball an Neo-Innsbruck-Golie Safar vorbei und der kurz zuvor für den hoch gehandelten, tschechischen Neuzugang Ordos eingetauschte Stürmer Marc Sand erzielte im Rutschen das 1:3 (45.). Erstmals hatte Kapfenberg damit zum Liga-Auftakt ein Tor erzielt.

Nach der Pause agierten die Tiroler nicht mehr ganz so aggressiv. Kapfenberg hatte damit mehr Spielanteile, während die Gäste versuchten, den Vorsprung zu verwalten. Das rächte sich bald.

Denn nach einem unnötigen Ballverlust im Mittelfeld und einem schnellen Konter stocherte Trainersohn Michael Gregoritsch den Ball im zweiten Versuch zum 2:3 (61.) über die Linie.

Brechstange erfolglos

Der erhoffte Ausgleich gelang aber nicht mehr, obwohl Sand nach einem Zusammenstoß zweier Innsbrucker fast alleine vor Safar an den Ball gekommen wäre und Gregoritsch einen gefährlichen Stanglpass von Kröpfl nur haarscharf verfehlte.

In Hälfte zwei spielte fast nur noch Kapfenberg und als Sand mit einer Hereingabe Innsbruck-Verteidiger Bea vermeintlich an der Hand traf, gab es sogar Elferalarm. Gregoritsch probierte es kurz vor Schluss mit einem Drehschuss, der Treffer zum druchaus verdient gewesenen Punktgewinn gelang aber nicht mehr.

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