Der WAC scheitert an sich selbst

Aufmacherbild
 

Zehn Rieder holen Punkte gegen Wolfsberg

Aufmacherbild
 

Die SV Ried und der WAC haben sich am Sonntag in der zweiten Runde der Bundesliga torlos getrennt.

Vor allem für die überlegenen Gäste aus Wolfsberg waren es verlorene Punkte.

Das Team von Didi Kühbauer trat zwar über das gesamte Spiel dominant auf, aber eigenes Unvermögen und Pech bei zwei Lattentreffern verhinderten eine gelungene Generalprobe vor dem Europacup-Rückspiel in Dortmund.

WAC erwischt besseren Start

Die Gäste, die im Vergleich zu ihrem Hinspielspiel gegen Dortmund (0:1) gleich fünf Änderungen in der Startelf vornahmen, wirkten offensiv ambitionierter.

Jacobo, der den Ball in aussichtsreicher Position nicht richtig traf (9.), und Peter Tschernegg, der es von knapp außerhalb des Strafraums versuchte (12.), konnten mit ihren ersten Versuchen das Tor von Ried-Goalie Thomas Gebauer nicht gefährden.

Zulj vergibt Sitzer

Kurz darauf hätte es aber 1:0 für die Gäste stehen müssen. Tadej Trdina eroberte den Ball auf der linken Seite in der Vorwärtsbewegung der Rieder und bediente Peter Zulj mustergültig.

Allerdings konnte Gebauer seine Klasse ausspielen und vereitelte den Rückstand seines Teams. Danach neutralisierten sich beide Mannschaften für eine gute Viertelstunde.

Trauner trifft die Latte

Danach wachte Ried allerdings auf und fand erste Chancen vor. Thomas Murg versuchte es zweimal aus der Distanz. Richtig gefährlich wurde es vor dem Seitenwechsel nur noch einmal, als ein Schuss von Rieds Gernot Trauner aus gut 25 Metern von Roland Putsche abgefälscht wurde und sich gefährlich senkte.

Zum Glück für die Kärntner verhinderte die Querlatte die Führung unmittelbar vor dem Pausenpfiff.

Ried muss Ausschluss hinnehmen

Nach der Pause waren es erneut die Gäste, die zunächst mehr vom Spiel hatten. Zudem schwächte sich Ried mit der Gelb-Roten Karte für Filipovic (58.) selbst.

Doch den Riedern stand das Glück zur Seite, als Joachim Standfest (60.) und Boris Hüttenbrenner (71.) mit Kopfbällen jeweils nur die Latte trafen.

Das Bollwerk hält

In der Schlussphase warf der WAC noch einmal alles nach vorne, aber das Rieder Bollwerk hielt dicht. In der Nachspielzeit hatten die Kärntner bei einem Konter der Rieder sogar noch Glück, das Spiel nicht verloren zu haben.

Damit blieben zwar beide Teams weiter sieg-und torlos, holten aber jeweils den ersten Punkt und überholten damit Meister Red Bull Salzburg.

Ried WAC
Ballbesitz 37,4% 62,6%
Zweikämpfe 48,5% 51,5%
Eckbälle 2 8  
Torschüsse 10 18
Torschüsse außerhalb Strafraum 5 8
Torschüsse innerhalb Strafraum 5 10
Kopfballchancen 1 4
Abseits 5 3
Fouls 21 16
Zum Seitenanfang»
Mehr zum Thema

LAOLA Meins - Tags folgen