"Spielerisch das eine oder andere besser machen"

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Im Heimspiel des SCR Altach gegen die Wiener Austria soll sich für die Vorarlberger eine Serie fortsetzen.

In den vergangenen acht Duellen der beiden Vereine gab es keinen Sieg der Auswärtself, wobei sich der Gastgeber sechsmal durchsetzte. Altach baut am Samstag (18.30 Uhr) umso mehr auf den wieder gewonnenen Ruf als Heimmacht.

Auf der Suche nach Konstanz

Während die Vorarlberger auswärts noch Nachholbedarf haben, wurden die letzten zwei Spiele im Schnabelholz gegen Rapid und Grödig ohne Gegentor gewonnen. Das 1:0 gegen die Salzburger in der vergangenen Woche war insgesamt der dritte Zu-Null-Sieg in den jüngsten vier Runden. Altach schob sich in der Tabelle dadurch vom letzten auf den siebenten Platz vor. Die Austria ist vier Zähler hinter Spitzenreiter Rapid Dritter.

"Mit dem letzten Sieg haben wir uns Selbstvertrauen geholt. Aber es gilt jetzt, dies auch zu bestätigen. Das ist im Moment das Wichtigste", meinte Altachs Trainer Damir Canadi vor dem Spiel. Konstanz hat seiner Elf in dieser Saison noch gefehlt. Nun steht gegen die Austria das zweite Heimspiel in Folge an, Canadi will mit seinem Team beständig bleiben: "Das wird auch notwendig sein."

Fink fordert Steigerung

Die Austria hob am Freitagnachmittag mit dem Flieger Richtung St. Gallen-Altenrhein ab, von dort ging es per Bus ins Quartier nach Dornbirn. Nach dem mühevollen 1:0 gegen den WAC wollte Trainer Thorsten Fink von seiner Mannschaft wieder eine Steigerung sehen. "Es gilt sicherlich, spielerisch das eine oder andere besser zu machen als zuletzt", sagte der Deutsche vor dem Abflug.

So gelang den Violetten in den drei September-Runden bei nur zwei geschossenen Toren kein einziges aus dem Spiel heraus. Canadi warnte deshalb umso mehr vor den Standardsituationen der Wiener. Fink wollte ohnedies nicht Schwarzmalen. "Wenn wir diesen Punkteschnitt beibehalten, werden wir am Ende unter den ersten Drei stehen", rechnete er angesichts von 18 gesammelten Zählern vor.

Austria auf Altachs Spielweise eingestellt

In Wien gelang der Austria gegen Altach zu Saisonbeginn ein 3:1-Heimsieg. Die Wiener verbuchten damals zwei Drittel Ballbesitz. Das könnte sich auch im Ländle nicht ändern. "Das dürfen sie ruhig. Wir werden versuchen, unsere Qualitäten in das Spiel einzubringen", erklärte Canadi. Fink war sich Altachs Stärken bewusst: "Sie werden auch zu Hause versuchen, in erster Linie die Räume zu schließen und schnell zu kontern."

Bereits in einem Monat steht dann schon das dritte Aufeinandertreffen der beiden Clubs in dieser Saison auf dem Programm. Am 4. November gastieren die Rheindörfler im Achtelfinale des ÖFB-Cups wieder in der Bundeshauptstadt.

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