Sturm Graz will die Serie des WAC beenden

Aufmacherbild
 

Just gegen Seriensieger WAC peilt Sturm Graz den zweiten Heimsieg der Saison an.

Die Formkurve zeigt nach oben, zuletzt blieben die Blackys drei Spiele en suite ungeschlagen. Von der blütenweißen WAC-Weste lässt man sich in Graz nicht beeindrucken.

"Es liegt an uns, den Lauf zu stoppen", erklärte Trainer Darko Milanic, der erstmals auch die Neuen Thorsten Schick und Taisuke Akiyoshi im Kader hat.

"Weniger Kinder"

"Wir haben in der Offensive mehr Möglichkeiten", atmete Milanic auf.

Der am Dienstag von Admira geholte Mittelfeldmann Schick "wird sicher spielen", betonte der Coach, ließ aber offen, ob dies schon von Beginn an der Fall sein würde. Jedenfalls hat Milanic auf seiner Bank "jetzt weniger Kinder" sitzen.

Einer dieser Erwachsenen ist Akiyoshi. Der japanische Mittelfeldspieler war zuletzt bei NK Zvijezda Gradacac unter Vertrag, nun endlich kam die Freigabe des bosnischen Verbands.

WAC bei Standards stark

Milanic warnte vor den Standards der Kärntner. "Sie haben so 6 von 16 Toren erzielt. Wir sind aber darauf vorbereitet und trainieren dies stets", erläuterte der Slowene.

Er sieht sein Team nach dem Fehlstart mit zwei Niederlagen hintereinander auf dem richtigen Weg.

"Wir haben aus den letzten drei Runden fünf Punkte gemacht. Drei Punkte gegen den WAC wären extrem wichtig für die Tabelle", sagte der 46-Jährige. "Insgesamt müssen wir aber noch ruhiger spielen."

Schick rechnet sich etwas aus

Auch Schick, der zu seinem Stammverein zurückgekehrt ist, rechnet sich etwas aus. "Nach fünf Siegen ist der WAC zurecht im oberen Tabellenbereich, vor eigenem Publikum haben wir aber gute Chancen auf einen Heimerfolg", meinte der 24-Jährige.

Sein Kollege David Schloffer, der beim 1:1 gegen die Austria den Ausgleich erzielte, kennt das Rezept: "Wir sollten so stark wie gegen die Austria beginnen, aber bei Gegentoren nicht gleich in ein Loch fallen."

Kühbauer: "Fängt alles bei Null an"

Serie hin, Serie her. Für WAC-Coach Dietmar Kühbauer fängt in Graz "alles bei Null" an.

"Daheim gewinnen ist das Schönste, es wird nicht leichter", meinte der Burgenländer, der mit den "Wölfen" bereits Admira, Austria, Grödig, Altach und Ried auf der Abschussliste hat und als einziger punktegleich mit Dominator Salzburg ist. Es wird aber mehr brauchen als nur Selbstvertrauen.

"Eine breite Brust allein gewinnt kein Spiel", philosophierte Kühbauer. "Wir müssen laufbereit sein und unsere Möglichkeiten wieder effizient nutzen."

Spielerisch gute Verfassung und hervorragende Moral

Was ihm aber zusätzlich Zuversicht gibt, ist die spielerisch gute Verfassung seiner Truppe sowie die hervorragende Moral.

"Wir spielen guten Fußball, das muss man schon auch sagen. Und wir haben im letzten Spiel einen Rückstand aufholen können", spielte er auf den 4:1-Erfolg gegen Ried am vergangenen Samstag an.

Der Kader werde daher auch unverändert bleiben. Euphorie könne man sich aber keine leisten: "Das ist nur eine Momentaufnahme."

Zum Seitenanfang»
Mehr zum Thema

LAOLA Meins - Tags folgen