"Der Druck liegt bei uns. Wir müssen gewinnen"

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Der SV Grödig könnte sich am Samstag aller Abstiegssorgen entledigen.

Mit einem vollen Erfolg beim SC Wiener Neustadt wäre der Verbleib in der Fußball-Bundesliga wohl schon vorzeitig fixiert, wie auch Trainer Michael Baur erkannte: "Ein Sieg würde uns den Klassenerhalt sichern", erklärte der Tiroler.

Klassenerhalt "fixieren"

Derzeit liegt Grödig als Tabellenachter sieben Zähler vor Wiener Neustadt. Im Falle eines Sieges würden bei den Salzburgern wohl die Sektkorken knallen, denn zehn Punkte sind in vier ausstehenden Runden nur noch schwer zu verspielen.

"Auch ein Unentschieden würde uns mehr helfen als dem Gegner. Es ist daher ganz klar, dass uns Wiener Neustadt schlagen und wieder in den Abstiegskampf hineinziehen will. Und genau das wollen wir verhindern", sagte Baur.

Der Coach hofft im Vergleich zu den jüngsten Partien auf eine effizientere Chancenauswertung. "Wichtig wird sein, aus den sich ergebenden Chancen die nötigen Tore zu machen", meinte Baur, dessen Club zwar die jüngsten drei Liga-Partien verloren hat, dafür aber in allen drei bisherigen Auftritten in Wiener Neustadt siegreich blieb.

Neustadt unter Siegzwang

Die Niederösterreicher wiederum warten bereits seit acht Runden auf einen Sieg, von der neuntplatzierten Admira trennen den SC drei Punkte und das deutlich schlechtere Torverhältnis.

"Der Druck liegt bei uns. Wir müssen gewinnen, doch das wird schwierig, weil die Grödiger gut organisiert sind und einen guten Fußball spielen", meinte Trainer Helgi Kolvidsson.

Auf seine Mannschaft wartet kurz vor Spielbeginn eine Kabinenpredigt der besonderen Art. Stefan Maierhofer wird nach dem beendeten Millwall-Engagement seine Ex-Kollegen besuchen und auf die Partie einschwören. Maierhofer absolvierte im Herbst vier Partien für Wiener Neustadt und erzielte dabei ein Tor.

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