Der ultimative Arbeitsnachweis!

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32. Runde: Heatmaps und Taktiktafeln

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"Wo läuft denn der schon wieder herum?"

Eine Frage, die so mancher Fußball-Fan im Stadion zu fragen geneigt ist.

Hier gibt es die Antworten darauf im Detail. Die Heatmaps aller Bundesliga-Spiele der aktuellen Runde. Sie zeigen an, wo genau die jeweiligen Spieler im Ballbesitz waren.

In der ursprünglichen Form sind alle eingesetzten Spieler markiert und werden angezeigt. Mit einem Klick auf die Mannschaft werden alle Spieler der Mannschaft demarkiert und nicht mehr angezeigt. Danach können einzelne oder auch mehrere Spieler beliebig ausgewählt werden.

Egal, welches Team ausgewählt ist, links befindet sich das eigene, rechts das gegnerische Tor.

Und auch die Taktiktafel stellen wir zur Verfügung. Der allumfassende Arbeitsnachweis jedes einzelnen Spielers. Pässe, Torschüsse, Dribblings, Fouls und vieles mehr. Hier kann man ein Spiel wirklich in alle Einzelheiten zerlegen!

Tore: Roth (11.) bzw. Beric (79./86.), Schobesberger (89.)

Gelbe Karten: Zech (21.), Aigner (58.), Prokopic (76.), Ngwat-Mahop (85.) bzw. Schrammel (13.), M. Hofmann (73.), Pavelic (81.)

BEACHTLICH:

  • Rapids Stefan Schwab zeigte sich besonders umtriebig. Der "Sechser" war sowohl in der Defensive als auch in der Offensive tätig. Besonders in der zweiten Hälfte übernham Schwab vermehrt die Spielmacher-Rolle
  • Altachs Rechtsverteidiger Philipp Lienhart zeigte sich deutlich offensiver als sein Pendant Benedikt Zech. Dieser musste für die Schlussphase aber auch als Innenverteidiger aushelfen.

BEACHTLICH:

  • Steffen Hofmann konnte seine Gefährlichkeit bei Standards nur einmal unter Beweis stellen. Von seinen vier Flanken nach einem ruhenden Ball kam nur einer an. Vier weitere Versuche spielte er nur kurz ab.
  • Jan Zwischenbrugger machte, zumindest bis zum Gegentreffer, einen tadellosen Job. Er klärte sechsmal, führte jedes Tackling mit Erfolg aus und fing auch mehrer Bälle ab.

Tore: Fehlanzeige

Gelbe Karten: Koch (61.), Holland (79.), Gorgon (82.) bzw. Schick (83.)

BEACHTLICH:

  • Austria-Rechtsverteidiger Fabian Koch legte seine Verteidigerrolle offensiver als sein linkes Pendant Markus Suttner aus. Bei dem Tiroler liest sich die Heatmap deutlich offensiver.
  • Auftritte im Angriffsdrittel waren für den SK Sturm rar gesät. Die Heatmap verblasst schon zehn Meter vor dem Strafraum völlig - anders als bei der Austria, die dem Tor sowohl zentral näher kam, als auch aktiver auf den Flanken war.
  • Sturms Innenverteidiger Kamavuaka und Spendlhofer hatten sichtlich andere Aufgaben: Der Deutsch-Kongolese wagte sich praktisch nie in die gegnerische Hälfte und blieb auch sonst sehr beharrlich in seinem Gebiet, auf Spendlhofers Heatmap finden sich hingegen unzählige kleinere Punkte.

BEACHTLICH:

  • Die Torschüsse: In der Vorwoche kam Sturm auf vier Torschüsse, diesmal waren es fünf - wovon zwei in den letzten Minuten des Spiels lagen. Die Austria verzeichnete hingegen 17 Versuche, mehr als die Hälfte davon von außerhalb des Strafraums. Die Schüsse der Veilchen waren fair verteilt, einzig Gorgon (4) prüfte Gratzei mehr als zwei Mal.
  • Kurios: Obwohl sich Fabian Koch öfter in der Offensive aufhielt, kam die überwiegende Mehrzahl der Austria-Flanken von links. Acht hohe Bälle aus dem Spiel stehen vier von der rechten Flanke gegenüber. Dabei kam je eine an. Erfolgreicher die Standards - drei von sechs Ecken fanden einen Abnehmer.
  • Sturms Ballverluste: Das Konzept der Steilpässe funktionierte bei Sturm kaum. Ein anschauliches Beispiel sind Wilson Kamavuakas Pässe: Nur zwei erfolgreiche Pässe gingen über eine große Distanz, wogegen alleine in die rechte Spitze fünf lange rote Pfeile vorhanden sind.

Tore: Soriano (12.), Ulmer (33.), Sabitzer (66., 67.)

Gelbe Karten: Schmitz bzw. Tajouri

BEACHTLICH:

  • Die Admira war kaum in der gegnerischen Hälfte. Vor dem Salzburg-Strafraum folgt der nächste "Schnitt" - so selten hielten sich die Gäste im gegnerischen Sechzener auf.
  • Andreas Ulmer verbrachte wesentlich mehr Zeit in der Hälfte der Admira, als in der eigenen. Als Außenverteidiger.
  • Auffällig, wie weit sich Jonatan Soriano immer wieder zurückfallen ließ, um sich die Bälle zu holen.

 

 

BEACHTLICH:

  • Die Admira vollbrachte das Kunststück, keinen einzigen Torschuss auf das Tor anzubringen.
  • Marcel Sabitzer feuerte sechs Schüsse ab: Zwei gingen vorbei, zwei auf das Tor und zwei ins Tor.
  • Lazaro war der "Dribblanski" des Spiels. Ganze neun Mal suchte er das Eins-gegen-Eins, allerdings waren nur drei davon erfolgreich.

Tore: Walch (20.), Filipovic (40.), Thomalla (57.), Fröschl (88.)

Gelbe Karten: Filipovic (43.), Reifeltshammer (49.)

BEACHTLICH:

  • Oliver Kragl beackerte die linke Rieder Seite in beeindruckender Manier. Eine so schön gleichmäßig grün gefärbte Spielfeldseite sieht man selten.

  • Ähnlich beim WAC: Dort bäumte sich Stephan Palla als einer der wenigen Spieler gegen die Niederlage - dementsprechend aktiv war er auf seiner linken Seite.

BEACHTLICH:

  • Ein Blick auf die Torschuss-Statistik spricht Bände. Der Wolfsberger AC kam im gegnerischen Strafraum nur mickrige zwei Mal zum Abschluss, brachte insgesamt gerade mal sechs Versuche zustande. Die SV Ried schoss dagegen aus allen Rohren und suchte 21 Mal ihr Glück in Richtung WAC-Schlussmann Dobnik.

  • Die siegreichen Rieder zeigten ebenfalls mehr Mut zum Dribbling. Während die Gäste gerade einmal 10 Mal erfolgreich am Gegenspieler vorbeikamen, war das bei den Innviertlern stolze 23 Mal der Fall. Torschütze Walch bestach mit der Topzahl sechs.

Tore: Ranftl (39., 79.) bzw. Tomi (28.), Huspek (36., 88.), Nutz (76.)

Gelbe Karten: Ranftl  bzw. Strobl (14.), Venuto (27.), Maak (40.), Brauer (54.), Huspek (75.)

BEACHTLICH:

  • Aufseiten der Grödiger waren drei kommende Rapid-Kicker im Strafraum besonders aktiv. Philipp Huspek, Tomi und Stefan Nutz besorgten den ersten Sieg nach drei Niederlagen in Folge.
  • Wiener Neustadt zog das Spiel größtenteils über die Seiten auf, vor allem über rechts. Gutes Beispiel dafür ist Reinhold Ranftl, der beide Treffer der Hausherren erzielte.

BEACHTLICH:

  • Dieser Samstag war nicht der Tag von Christoph Freitag. Wie die Taktiktafel zeigt überwiegen die erfolglosen Dribblings. Der Wr. Neustädter sah sowohl beim ersten als auch beim zweiten Gegen-Treffer nicht gut aus. 
  • Als ziemlich effizient erwiesen sich die Gäste. Fünf Mal brachte Grödig den Ball aufs Tor, vier Mal war er drin.
  • Als einer der Aktivposten im Grödiger Spiel fällt einmal mehr Tomi auf. Der Offensivspieler verzeichnete überwiegend erfolgreiche Zuspiele und Ballbehauptungen und trug sich einmal in die Schützenliste ein.

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