Rapid muss sich bei Admira mit Remis begnügen

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Rapid Wien hat sich am Samstag in der dritten Runde der Bundesliga bei Admira Wacker mit einem 1:1 (0:1) begnügen müssen.

Die Südstädter gingen durch ein Tor von Thorsten Schick früh in Führung (7.), nach der Gelb-Roten Karte gegen Admira-Kapitän Richard Windbichler (54.) sorgte der Neo-Rapidler Florian Kainz bei seinem Startelf-Debüt für den Endstand (63.).

Rapid-Trainer Zoran Barisic schickte mit zwei Ausnahmen dieselbe Mannschaft aufs Feld, die am vergangenen Wochenende den ersten Saisonsieg geholt hatte.

Kainz gab nach 98 Bundesligaspielen im Dress von Sturm Graz seine Premiere für Grün-Weiß. Der 21-Jährige stand anstelle von Deni Alar, dem Goldtorschützen gegen Ried, in der Startformation.

Ex-Admira-Mittelfeldspieler Stefan Schwab spielte bei seiner erstmaligen Rückkehr für Dominik Wydra im zentralen Mittelfeld.

Frühe Admira-Führung

Die Südstädter, die nach der letztwöchigen witterungsbedingten Absage erst ihr zweites Ligaspiel bestritten, erwischten einen Blitzstart:

Thorsten Schick setzte sich im Laufduell mit Schrammel durch und traf von der Strafraumgrenze mit links in die kurze Ecke (7.).

Issiaka Ouedrago hatte den Torschützen nach einem Rapid-Ballverlust perfekt durch die Schnittstelle der Rapid-Innenverteidigung bedient.

Hüteldorfer dominieren

Die Hütteldorfer dominierten bei sommerlichen Temperaturen in der BSFZ-Arena in der Folge das Geschehen, ohne sich allerdings viele Großchancen herauszuspielen.

Der bei seinem Debüt sehr agile Kainz setzte sich mit zwei Haken knapp außerhalb der Strafraumgrenze durch, den anschließenden Schuss wehrte Admira-Torhüter Leitner zum Eckball ab (17.).

Beim nachfolgenden Corner kam Robert Beric per Kopf an den Ball und köpfte drüber (18.), ein Hofmann-Schuss von der Strafraumgrenze fiel zu zentral aus (26.).

Schaub mit bester Chance

Die beste Chance der Wiener in der ersten Hälfte vereitelte Admiras Christoph Schösswendter, er blockte einen Schuss von Louis Schaub nach Kainz-Vorlage in den Rücken der Südstädter Abwehr.

Die Admira wurde nach dem Tor erst wieder kurz vor der Halbzeitpause gefährlich, als sich Ouedraogo und Zwierschitz nach einer Windbichler-Flanke beim Kopfball gegenseitig behinderten.

Windbichler muss vom Platz

Nach dem Seitenwechsel waren die Hausherren bedacht, das Ergebnis zu verwalten. Die Hütteldorfer hatten auch in der zweiten Halbzeit mehr vom Spiel, Wessely rettete nach Schrammel-Flanke vor dem einschussbereiten Schaub (52.).

Auf der Gegenseite hatte Ouedrago nach einem Ballverlust von Sonnleitner aus spitzem Winkel das zweite Tor auf dem Fuß.

Nachdem Admira-Kapitän Windbichler jeweils wegen Fouls an Steffen Hofmann und Robert Beric mit Gelb-Rot vom Platz gestellt wurde, gelang Rapid nach einer schönen Kombination der verdiente Ausgleich.

Der mit aufgerückte Rechtsverteidiger Pavelic bediente den im Rückraum völlig frei stehenden Kainz und der U21-Teamspieler krönte sein Debüt mit einem Flachschuss gegen die Laufrichtung von Torhüter Leitner ins rechte untere Eck (63.).

Rapid dem Sieg deutlich näher

In der letzten halben Stunde waren die in Überzahl agierenden Gäste dem Sieg deutlich näher, zwingende Chancen blieben aber Mangelware.

Schaub blieb mit einem Dribbling in aussichtsreicher Position an Wessely hängen, Beric (83.) bzw. der eingewechselte Alar (88.) hatten ihr Visier allerdings nicht ideal eingestellt.

Die Admira, die nun drei Spiele gegen den Rekordmeister ungeschlagen ist, fuhr ihren ersten Saisonpunkt ein.

Admira Rapid
Ballbesitz 34,3% 65,7%
Zweikämpfe 52,5% 47,5%
Eckbälle 5 5
Torschüsse 8 15
Torschüsse außerhalb Strafraum 4 5
Torschüsse innerhalb Strafraum 4 10
Kopfballchancen 1 4
Abseits 3 1
Fouls 21 18
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