Ogris: "Es wird Zeit für einen Sieg in Grödig"

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Die Austria reist mit gewachsenem Selbstvertrauen zum Auswärtsspiel der 28. Fußball-Bundesliga-Runde am Samstag (18.30 Uhr) gegen den SV Grödig.

Der am Dienstag in Kapfenberg geschaffte Aufstieg ins Cup-Semifinale sollte den zuletzt kriselnden Wienern einen neuen Schub geben, hofft Interimstrainer Andreas Ogris.

"Es gibt zwar noch genug zu tun, aber wir sind mit der bisherigen Entwicklung nicht unzufrieden", lautete das erste Resümee des Nachfolgers von Gerald Baumgartner.

Seine Mannschaft feierte in den vergangenen sechs Liga-Partien nur einen vollen Erfolg - im Derby gegen Rapid - und ist auf fremdem Terrain seit sechs Runden sieglos.

"Sehr gut im Kollektiv"

Außerdem stieß Ogris auf eine weitere unangenehme Statistik. "Wir haben bei den Recherchen der letzten Tage festgestellt, das uns in Grödig noch kein Sieg gelungen ist - es wird Zeit."

Leicht werde es aber nicht gegen die ebenfalls ins Cup-Semifinale eingezogenen Salzburger. "Sie sind sehr gut im Kollektiv und immer gefährlich", warnte der Wiener.

Dass der Abschied einiger Kicker aus Grödig im Sommer schon jetzt feststeht, ist laut Ogris kein Nachteil für den Aufsteiger der Vorsaison. "Im Gegenteil, das beflügelt die Spieler, weil ihre Zukunft geklärt ist."

"Sind hungrig nach einem weiteren Erfolg"

Mit einem Sieg in Grödig und einer gleichzeitigen Niederlage des WAC würde die Austria bis auf drei Punkte an Platz fünf heranrücken, der unter Umständen zur Teilnahme an der Europa-League-Qualifikation berechtigt.

"Wir haben den WAC genauso wie alle anderen Clubs vor uns im Auge. Zumindest für Salzburg wird es aber nicht mehr reichen", schmunzelte Ogris.

Sein Widerpart Michael Baur setzt ebenso wie die Austria auf den Cup-Schwung. "Wir haben wieder ganz gut in die Spur gefunden. Das Spiel gegen Austria Wien kommt jetzt gerade zur richtigen Zeit, die Mannschaft ist auf den Geschmack gekommen und hungrig nach einem weiteren Erfolg", erklärte der Tiroler, dessen Mannschaft drei ihrer jüngsten vier Heimspiele verlor, allerdings die vergangenen beiden Pflichtspiele gewann.

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