Baur: "Wir wollen gegen Altach nachlegen"

Aufmacherbild
 

Rechtzeitig vor der Heimpartie am Samstag gegen den SCR Altach hat der SV Grödig eine große Portion Zuversicht getankt. Das 2:0 im Nachtragsspiel gegen den WAC verschaffte den Salzburgern im Abstiegskampf Luft und stärkte laut Trainer Michael Baur den Glauben an die eigenen Qualitäten.

"Gegen den WAC haben wir wieder eine geschlossene Mannschaftsleistung geboten. Jetzt wollen wir gegen Altach nachlegen", sagte Baur, dessen Team am Mittwoch den ersten Sieg nach davor sechs Niederlagen in Folge errungen hatte.

Dadurch vergrößerte sich der Vorsprung des Tabellenachten auf Schlusslicht Admira auf fünf Punkte, auf den Neunten SC Wiener Neustadt beträgt das Guthaben vier Zähler.

"Sind keine Mannschaft, die hinten drin steht"

"Aber das ist nur eine Momentaufnahme, das Gröbste ist sicher noch nicht überstanden. Die Admira und Wiener Neustadt werden sich nicht freiwillig ergeben", vermutete Baur.

Im Abstiegskampf setzt der Ex-Teamspieler voll auf Offensive. "Unsere Mannschaft muss man loslassen und aggressiv nach vorne spielen lassen, das macht uns stark. Wir sind keine Mannschaft, die hinten drin steht. Das haben wir beim 0:4 gegen Rapid probiert, und da war die Sache nach zehn Minuten erledigt", meinte Baur.

Vor den Altachern zeigte Grödigs Coach großen Respekt. "Sie sind immer schwer auszurechnen, weil sie verschiedene Systeme spielen und verschiedene Spielertypen in ihren Reihen haben. Und ihr Trainer zaubert immer wieder Aufstellungen heraus, mit denen der Gegner nicht rechnet", erklärte Baur.

Außerdem zählen die Vorarlberger für Baur zu den körperlich stärksten Truppen der Liga. "Ich bin überzeugt, dass sie bis Saisonende ganz oben mitspielen werden."

"Werden unsere Ziele nicht ändern"

Von einer Europacup-Teilnahme möchte Altach-Trainer Damir Canadi zumindest im Moment nichts wissen. "Wir schauen nicht auf die Tabelle. Unser Ziel ist es, dass wir uns in den nächsten Jahren in der Liga etablieren. Nur weil wir jetzt auf Platz drei sind, werden wir unsere Ziele nicht ändern", sagte der Wiener.

Die mögliche Qualifikation für einen internationalen Bewerb verwendet Canadi in Besprechungen vor einem Spiel nicht als zusätzliche Motivation. "Die Chance auf drei Punkte ist Motivation genug", sagte der 44-Jährige und betonte: "Es gibt bei uns keine Euphorie. Wir arbeiten einfach hart."

Trotz Tabellenplatz drei sieht Canadi sein Team gegen die achtplatzierten Grödiger nicht als Favoriten. "Das ist ein 50:50-Spiel, jeder Ausgang ist möglich."

Zum Seitenanfang»
Mehr zum Thema

LAOLA Meins - Tags folgen