"Ein Spiel auf Messers Schneide"

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Ried gegen Admira seit 18 Spielen ohne Niederlage

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Für die SV Ried bietet sich am Samstag die Gelegenheit, den Abstiegskampf wohl endgültig hinter sich zu lassen.

Mit einem Heimsieg über die Admira würden die Innviertler ihren Vorsprung auf die neuntplatzierten Südstädter auf acht Punkte vergrößern und den SC Wiener Neustadt elf Zähler hinter sich lassen, sofern das Schlusslicht gegen die Austria verliert.

Ried orientiert sich nach oben

Mit dem Rennen um den Klassenerhalt beschäftigt man sich in Ried aber ohnehin weniger als mit dem Anschluss an die oberen Tabellenregionen. Schließlich fehlen den achtplatzierten Oberösterreichern derzeit nur fünf Punkte auf Rang fünf, der möglicherweise zur Teilnahme an der Europa-League-Qualifikation berechtigt.

"Wir wollen am Mittelfeld dranbleiben, das ist unser Ziel", betonte Trainer Oliver Glasner.

Optimismus schöpft der Coach unter anderem aus dem 2:2 am Sonntag gegen Spitzenreiter Red Bull Salzburg.

"Aus dieser Partie können wir sicher viel Positives mitnehmen, obwohl es gegen die Admira ein ganz anderes Match wird. So viele Räume wie gegen Salzburg werden wir nicht bekommen", vermutete Glasner.

Glasner warnt vor Admira-Offensive 

Der Oberösterreicher rechnet mit einem tief stehenden Gegner, warnte aber auch vor den Offensiv-Qualitäten der Niederösterreicher.

"Die Admira hat eine fußballerisch starke Mannschaft, die gegen Altach klar besser war und auch gegen Rapid immer wieder nach vorne gespielt hat."

Als großen Favoriten sieht Glasner sein Team nicht. "In der Bundesliga stehen fast alle Spiele auf Messers Schneide, und so wird es wahrscheinlich auch am Samstag sein."

Dass die seit fünf Heimmatches ungeschlagenen Rieder gegen die Admira bereits seit 18 Meisterschaftspartien ohne Niederlage sind, spielt für Glasner keine Rolle. "Das interessiert mich nicht. In dieser Saison sind beide Partien unentschieden ausgegangen, also wollen wir jetzt drei Punkte."

Formkurve zeigt nach oben 

Auch sein Admira-Kollege Walter Knaller wollte die Negativserie seines Clubs gegen die Innviertler nicht überbewerten.

"Eigentlich interessiert mich das null. Es gibt einfach solche Konstellationen - Rapid kann gegen uns auch nur schwer gewinnen und wir waren lange der Angstgegner von Sturm. Man kann damit vielleicht ein bisschen an Stolz und Ehre der Spieler kratzen, aber man muss ihnen vor allem Mittel mitgeben, damit sie Ried schlagen", erklärte Knaller.

Viel lieber denkt der Kärntner an die aufsteigende Formkurve bei der Admira. "Wir sind zuletzt immer besser geworden, haben uns in allen Bereichen verbessert und agieren als Mannschaft geschlossener und druckvoller", stellte Knaller fest und gab als Devise aus:

"Wir müssen ergebnisorientiert spielen und alles für den Erfolg tun. Wir wollen diese drei Punkte." Seine Truppe hat in den jüngsten 13 Runden nur einen Sieg gefeiert.

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