"Große Euphorie" in Altach

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Altach peilt gegen Admira den nächsten Sieg an

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Nach dem perfekten Auftakt gilt es für den SCR Altach jetzt nachzulegen.

Der Aufsteiger hat im zweiten Saison-Heimspiel der Fußball-Bundesliga am Samstag (19.00) den FC Admira Wacker Mödling zu Gast und will wie auch schon vor einer Woche gegen Sturm Graz als Sieger vom Platz.

Die Niederösterreicher stehen nach der bitteren 1:4-Heim-Schlappe gegen den WAC zum Saisonauftakt schon etwas unter Druck.

"Große Euphorie"

Die Altacher haben sich vergangene Woche mit dem verdienten 1:0-Erfolg gegen die Steirer stark im Oberhaus zurückgemeldet. Die Fans wünschen sich eine ähnlich erfolgreiche Saison, wie sie der letztjährige Aufsteiger Grödig auf dem Weg zu Platz drei und in die Europa-League-Qualifikation hingelegt hatte.

"Wir freuen uns auf die Partie, weil rundherum eine große Euphorie herrscht", sagte Altach-Trainer Damir Canadi. 4.000 bis 5.000 Zuschauer werden seine Truppe in der Cashpoint-Arena lautstark unterstützen.

Das Ziel ist mit "drei Punkten" klar vorgegeben. "Ich will, dass die Spieler jedes Spiel beginnen mit der Einstellung, gewinnen zu wollen. Was dann herauskommt, wird man sehen", meinte Canadi.

Den Gegner dürfe man keinesfalls unterschätzen. "Jedes Spiel ist neu und schwer. Wer die Admira im ersten Spiel gesehen hat, der weiß, dass das 1:4 trügerisch ist", warnte der Wiener.

Personalsorgen bei Admira

Seine Elf verlor am Mittwoch ein Testspiel gegen den deutschen Bundesligisten Wolfsburg 1:3, zum Einsatz kamen dabei vor allem jene Spieler mit zuletzt wenig Spielpraxis.

Gegen die Admira wird aller Voraussicht nach die Startformation vom Sturm-Spiel beginnen. Canadi ließ sich diesbezüglich aber nicht in die Karten blicken. Fix ist, dass der Kader unverändert bleibt.

Bei den Admiranern schaut es personell schlechter aus. Mit Daniel Toth, Thomas Weber, Bernhard Schachner, Maximilian Sax und Benjamin Sulimani stehen fünf Spieler nicht zur Verfügung, zudem ist Richard Windbichler am Rücken angeschlagen.

Das Heim-1:4 gegen den WAC wurde unter der Woche aufgearbeitet. "Wir waren in allen Statistiken besser als der WAC, haben aber trotzdem verloren. Man kann es sich eben nicht leisten, sich selbst zu verstümmeln", analysierte Admira-Trainer Walter Knaller.

Niederlage liegt im Magen

Gegen die Wolfsberger hatten die Südstädter aufgrund von zu viel Risiko im Spielaufbau sowie auch einem Tormannfehler die Rechnung präsentiert bekommen. Das Trainerteam überlegte daher auch einen Tormannwechsel. "Wir sind beim Abwägen", verlautete Knaller. Als Ersatzmann für Manuel Kuttin würde Andreas Leitner bereitstehen.

"Wir brauchen einen risikoärmeren Spielaufbau und die Spieler müssen ihre Positionen halten", forderte Knaller. Zudem sei an vorderster Front Effizienz nötig.

Die Niederlage gegen die Kühbauer-Truppe ist noch nicht vergessen. "Das liegt uns schon im Magen und bringt uns unter Stress, denn die drei Punkte zu Hause gegen den WAC waren schon eingeplant", gab Knaller zu.

Die Aufgabe gegen Altach werde sicher nicht leichter. "Sie sind sehr gut organisiert, arbeiten sehr gut gegen den Ball und sind bei Konter und Standardsituationen brandgefährlich", rechnete Admiras Trainer mit einem starken Gegner.

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