Rapid hat etwas gut zu machen

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Mit schlechtester Herbst-Bilanz seit 2006/07 zu RBS

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Rekordmeister Rapid hat eine durchwachsene Hinrunde in der Bundesliga hinter sich.

Genauso wie zuletzt 2010/11 liegen die Hütteldorfer zur Saison-Halbzeit nur auf Rang fünf und damit auch außerhalb der fixen Europacupplätze.

Ausgerechnet gegen den überlegenen Tabellenführer Salzburg müssen die Wiener nun im letzten Spiel 2014 versuchen, nicht noch weiter an Boden zu verlieren.

Schlechteste Ausbeute seit 2006/07

Obwohl der vom WAC gehaltene zweite Rang, der zur Teilnahme an der Champions-League-Qualifikation berechtigt, für die Rapidler nur vier Zähler entfernt ist, haben sie einen punktemäßig schwachen Herbst hinter sich.

Die 26 Zähler nach sieben Siegen, fünf Remis und sechs Niederlagen sind die schlechteste Halbzeit-Ausbeute seit der Saison 2006/07.

Damals hatten die Wiener als Achter gar nur 17 Punkte auf dem Konto gehabt. Seit damals (22:29) gab es übrigens auch kein schlechteres Torverhältnis als in dieser Saison (29:25).

"Wir sind nicht zufrieden"

"Wir sind nicht zufrieden, was die Punkteausbeute betrifft in der Herbstsaison", gab Rapid-Trainer Zoran Barisic zu.

In sehr wichtigen Phasen hätten wichtige Spieler gefehlt.

"Spielerisch haben wir es kompensieren können, aber was Kleinigkeiten betrifft, die dann auch für die Ergebnisse wichtig sind, haben wir es nicht so geschafft", resümierte der Wiener.

Sportdirektor Andreas Müller wartet für sein Resümee noch das Salzburg-Spiel ab. "Bilanz wird erst nach dem Spiel gezogen", sagte der Deutsche.

Leistungen stimmen sportliche Führung zuversichtlich

Die Wiener verloren vor allem im Saison-Finish punktemäßig an Boden, in den jüngsten fünf Partien gab es nur einen Sieg und ein Remis nach zuvor drei Niederlagen hintereinander.

"Wir haben eine Delle bekommen durch die drei Niederlagen, da war Kritik auch angebracht. Die Mannschaft hat sich davon aber befreit", sagte Müller.

Die Wiener ließen einem klaren 3:0-Heimerfolg gegen Schlusslicht Wiener Neustadt ein 1:1 beim WAC folgen. Im Lavanttal reichte es trotz klarer Überlegenheit und Chancenplus nur zu einem Punktgewinn.

"Mit der zweiten Hälfte in Wolfsberg war ich sehr zufrieden. Es ist schade, dass wir die drei Punkte nicht mitgenommen haben, aber es ist nicht immer das Wichtigste, die zwei Zahlen, die oben auf der Anzeigetafel stehen, sondern wie die Mannschaft gespielt hat", sprach Müller Klartext.

Wie die Mannschaft beim WAC aufgetreten ist, hat vor allem auch Barisic gefallen. "Auch wenn das Resultat nicht gepasst hat, die Leistung war gut, die Mannschaft hat so gespielt, wie ich es mir vorstelle, nur haben die Tore gefehlt", sagte Rapids Coach einmal mehr.

"Werden in Salzburg großen Kampf abliefern"

Vor der Winterpause müssen die Wiener ausgerechnet noch in Salzburg bestehen, wo sie in den jüngsten beiden Auftritten jeweils sechs Gegentreffer kassierten.

"Wir fahren nicht nur nach Salzburg um guten Fußball zu bieten, sondern auch um Punkte mit nach Hause zu nehmen", gab sich Barisic trotzdem angriffslustig.

Auch Müller ist guter Dinge: "Wir fahren optimistisch nach Salzburg, werden dort einen großen Kampf abliefern und dann schauen was rauskommt."

Die Salzburger werden vor der Partie von Bundesliga-Vizepräsident Erwin Fuchs als Herbstmeister geehrt.

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