Gelingt der Befreiungsschlag?

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"Werden wieder gewinnen, ist nur eine Frage der Zeit"

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Die Admira soll für Sturm Graz nicht erneut zum Stolperstein werden.

Die in der Tabelle der Bundesliga nach vorne gestoßenen Steirer gastieren am Samstag (18.30 Uhr) beim angeschlagenen Vorletzten in der Südstadt.

Bereits sieben Partien wartet Sturm auf einen vollen Erfolg gegen die Admira, im ersten Saisonduell entführten die Maria Enzersdorfer sogar alle drei Zähler aus Graz.

"Jeder kann jeden schlagen"

Seit dem 2:0 Mitte September konnten die Admiraner jedoch keinen Sieg mehr bejubeln. Acht Runden hoffen die Niederösterreicher bereits auf einen Dreier.

Sturm kassierte zuletzt zwar eine Heimniederlage gegen Meister Salzburg, die Bilanz der vergangenen zwei Monate ist dennoch eine positive. Trainer Franco Foda peilt den vierten Sieg im siebenten Spiel unter seiner Führung an.

"Wir wollen dieses Spiel unbedingt gewinnen. In dieser Liga ist Salzburg das Nonplusultra. Aber ab Platz zwei kann jeder jeden schlagen, die Abstände sind sehr eng. Es geht in der Tabelle schnell in beide Richtungen", meinte Foda zur Ausgangslage.

"Qualität auch gegen Salzburg gestimmt"

Sturm liegt mit 22 Zählern auf Platz vier nur zwei Punkte hinter dem Dritten Altach, Rapid, Austria (beide 22) und Grödig (21) sitzen den Grazern allerdings im Nacken.

Die vergangenen Wochen liefen für Sturm fast perfekt. Auch beim 1:2 gegen Salzburg in der Vorwoche hielten die Steirer lange Zeit voll mit, verschliefen allerdings jeweils die ersten Minuten jeder Spielhälfte.

"Bis auf die Anfangsphasen hat die Qualität auch gegen Salzburg gestimmt", erkannte Anel Hadzic. Der bosnische Internationale kehrt gegen die Admira nach seiner Gelb-Sperre wieder in die Start-Elf zurück.

Sturm in der Favoritenrolle

Die Favoritenrolle nahm Sturm vor dem Antritt in der BSFZ-Arena an. "Wir müssen das Spiel in die Hand nehmen. Wir wollen aber nicht nur Punkte holen, sondern auch spielerisch überzeugen", forderte Foda.

Auswärts ist Sturm seit der 2. Runde bzw. Juli unbesiegt, seit vier Partien in fremden Stadien kassierte man keinen Gegentreffer mehr.

Die Admira will laut Cheftrainer Walter Knaller "voll dagegen halten". Dass seine Schützlinge Ende November körperlich noch voll fit seien, freute ihn besonders.

Admira ist "nicht bange"

Weniger erfreuen wird den ehemaligen Torjäger wohl die Tatsache, dass die Admira in den letzten sechs Runden nur ein Tor fabrizierte. Seit acht Spielen ist die "Graue Maus" aus der Südstadt bereits sieglos - der bis dato letzte Dreier gelang allerdings ausgerechnet in Graz.

Der Vorsprung auf Schlusslicht Wiener Neustadt schmolz in dieser Phase auf drei Zähler. Nervosität will Knaller dennoch nicht aufkommen lassen.

"Uns braucht nicht bange sein. Wir werden wieder gewinnen, es ist nur eine Frage der Zeit. Unsere Beharrlichkeit wird sich lohnen", meinte der 57-Jährige.

Er muss neben einigen Verletzten wie Wilfried Domoraud oder Stephan Zwierschitz auch seinen gesperrten Kapitän und Abwehrchef Richard Windbichler vorgeben.

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