Salzburg entführt die Punkte aus Graz

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Meister Salzburg hat am Sonntag nach dem 1:4-Ausrutscher gegen Aufsteiger Altach in der Bundesliga wieder auf die Siegerstraße gefunden.

Bei Sturm Graz feierten die "Bullen" in einer attraktiven Partie einen durchaus verdienten 2:1-(1:0)-Erfolg, beendeten die kleine Erfolgsserie der Steirer und bauten den Vorsprung auf Platz zwei erstmals in der laufenden Saison auf sechs Punkte aus.

Blitzstart durch Bruno

Massimo Bruno (8.) und Jonatan Soriano (52.) mit seinem 17. Saisontor schossen die über weite Phasen spielbestimmende Elf von Adi Hütter zum Erfolg, der Anschlusstreffer durch "Blackys"-Goalgetter Marco Djuricin (80.) kam zu spät.

Während Salzburg eine gelungene Generalprobe für das Europa-League-Spiel bei Celtic Glasgow (Donnerstag) ablieferte, verpassten es die Grazer, erstmals in dieser Saison auf Rang drei vorzustoßen. Nach zwei Zu-Null-Erfolgen en suite ging man wieder einmal als Verlierer vom Platz.

Salzburg, für das Kampl und Hinteregger wieder im Einsatz waren, hatte die 1:4-Niederlage in Altach anscheinend abgeschüttelt, dominierte die Anfangsphase fast nach Belieben.

Sturm agierte zu zögerlich, vermochte den Spielfluss der Gäste nicht zu durchbrechen. Schon in der achten Minute eröffnete Bruno den Trefferreigen, nachdem er Spendlhofer an der Strafraumgrenze ausgetanzt hatte.

Sturm verschläft die Anfangsphase

Zehn Minuten später verhinderten nur Gratzeis Fuß und die Stange das 2:0 durch Sabitzer, der den Vorzug vor dem wiedergenesenen Alan erhalten hatte.

Überraschend prüfte kurz darauf Stankovic beim ersten zu Ende gespielten Sturm-Angriff Gulacsi (22.), der Ungar war wenige Augenblicke später neuerlich gegen Stankovic und anschließend auch beim zu zentralen Köpfler Piesingers auf dem Posten (23.).

Sturm war für einige Minuten besser im Spiel, machte daraus aber nichts Zählbares. Im Finish waren es wieder Sabitzer (35.) und Bruno (35.), die zwei gefährliche Schüsse auf das Grazer Tor abgaben.

Die "Bullen" starteten nach dem Seitenwechsel mit einem Ramalho-Schuss aus Kurzdistanz, den der herausspringende Gratzei blockte (46.) und leiteten damit eine neuerliche Druckphase ein.

Spendlhofer hält Sturm im Spiel

Es dauerte nicht lange, bis Soriano auf 2:0 erhöhte: Sabitzers Kopfball ging noch an die Stange, den zurückspringenden Ball drückte der Spanier via dem auf der Linie postierten Spendlhofer über die Linie (52.).

Sturm vernahm den Weckruf und konnte sich in der Folge wieder mehr Spielanteile erobern. Fernschüsse von Stankovic (57.) und Gruber (68.) wurden Beute von Gulacsi, großes Glück hatten die Salzburger beim Fehlversuch Schicks aus wenigen Metern über das Tor (68.).

Die Vorentscheidung hatte dann aber Soriano am Fuß, seinen Heber über Gratzei vollierte Spendlhofer aber nur Zentimeter vor der Linie zurück ins Spielfeld (71.).

Sturm machte die Partie mit dem Anschlusstreffer - Djuricin köpfelte nach Offenbachers Eckball ein - zehn Minuten vor dem Ende noch einmal spannend.

In einer hektischen Schlussphase geriet Salzburg zwar richtig unter Druck, die beste Ausgleichschance vergab der eingewechselte Gruber aber aus wenigen Metern (86.).

Sturm Salzburg
Ballbesitz 52,5% 47,5%
Zweikämpfe 45,5% 54,5%
Eckbälle 5 4
Torschüsse 13 20
Torschüsse außerhalb Strafraum 5 8
Torschüsse innerhalb Strafraum 8 12
Kopfballchancen 4 3
Abseits 2 4
Fouls 15 11
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