Duell im Zeichen einer Unserie

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Admira will im Kellerduell eine lange Unserie brechen

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Admira Wacker Mödling hat an Ried keine guten Erinnerungen. In den letzten 17 Ligaspielen gab es keinen Sieg, dazu reichte es in den jüngsten 16 Heimpartien gegen die Oberösterreicher zu keinem vollen Erfolg.

Am Samstag (ab 18:30 Uhr LIVE im LAOLA1-Ticker) nehmen die Schützlinge von Coach Walter Knaller in der eigenen BSFZ-Arena den nächsten Anlauf, diese Unserie im "Kellerduell" des Achten mit dem Neunten zu beenden.

Die Admiraner haben die Chance, sich mit dem ersten Sieg gegen Ried seit dem 29. Mai 2003 (3:0) sowie dem ersten Heimerfolg seit 31. Mai 1997 (2:1) wichtige Luft im Abstiegskampf zu verschaffen.

Historie ist Knaller egal

"Wir spielen auch dieses Mal nicht gegen die Unserie, sondern um drei Punkte gegen Ried. Die Vorgeschichte hat keinen Einfluss auf dieses Spiel", sprach Admira-Trainer Walter Knaller Klartext.

Drei Punkte würden den Admiranern klarerweise guttun. "Es ist ein sehr wichtiges Spiel für uns, das wir eigentlich gewinnen sollten. Dann würden wir uns Ried vom Leib halten, würde es uns besser gehen", ist sich Knaller der Wichtigkeit der Partie bewusst.

Im Falle eines Erfolgs würde der Vorsprung auf den Vorletzten auf sieben Zähler anwachsen.

Das Lazarett ist überfüllt

Die Vorzeichen stehen für seine Mannschaft aber nicht nur wegen der Statistik eher schlecht. Personell pfeifen die Südstädter aus dem letzten Loch.

Mit Lukas Thürauer, Patrick Wessely, Dominik Burusic, Maximilian Sax, Bernhard Schachner, Daniel Toth und Wilfried Domoraud fallen sieben Spieler verletzt aus. Für Toth (Kapselriss in der Leiste/Hüfte) und Domoraud (Muskeleinriss im Oberschenkel) ist die Herbstsaison zu Ende. Zudem stehen auch die gesperrten Markus Katzer und Eldis Bajrami nicht zur Verfügung.

Zuletzt gab es für die Niederösterreicher mit dem torlosen Remis bei Rapid einen Achtungserfolg. "Dadurch haben wir wieder Zuversicht gewonnen", sagte Knaller.

Die sieglose Serie vergrößerte sich trotzdem auf vier Partien. Probleme hat die Knaller-Truppe vor allem in der Offensive, gelang in diesen jüngsten Spielen doch (bei vier Gegentoren) nur ein Treffer.

Optimistischer Blick nach vorn

Die Rieder hinken den Erwartungen diese Saison bisher klar hinterher, zuletzt beim 2:4 bei Tabellenführer Salzburg passte aber die Leistung über weite Strecken.

"Speziell in der Offensive war es eine gute Leistung. In der Defensive haben wir nicht alles verhindern können. Das war uns aber auch klar. Die Leistung der Mannschaft, speziell das Umschalten nach vorne, war aber sehr gut", resümierte Ried-Trainer Oliver Glasner.

Gegen die Admira muss nun aber Zählbares her, um endlich den Anschluss an das Tabellenmittelfeld zu schaffen. "Es kommen jetzt die Mannschaften, die unsere Kragenweite haben. Deshalb wollen wir in der Südstadt natürlich punkten", sagte Glasner.

Und auch Mittelfeldspieler Patrick Möschl blickte positiv nach vorne: "Jetzt kommen die Gegner, gegen die wir punkten müssen und punkten werden."

Endlich wieder einmal voll anschreiben

Die Oberösterreicher, die auf Oliver Kragl, Gernot Trauner, Julian Baumgartner und Jakob Kreuzer verzichten müssen, haben diese Saison bisher nur gegen Schlusslicht Wiener Neustadt (zweimal) gewonnen.

Das erste Saison-Aufeinandertreffen mit der Admira endete mit einem 1:1-Remis in der Keine-Sorgen-Arena.

"Die Admira hat gegen Rapid zwei Gesichter gezeigt. In der ersten Hälfte waren sie unter Dauerdruck, dann waren sie ebenbürtig. Es ist eine Mannschaft, die Fußball spielen will. Ihre große Stärke liegt im Konterspiel", analysierte Glasner den Gegner.

Respekt haben auch die Niederösterreicher. "Die Rieder haben noch immer an ihrem schlechten Saisonstart zu knabbern. Die Mannschaft wird nicht mit geschwollener Brust kommen, hat aber Qualität und gehört in der Tabelle nicht dorthin, wo sie jetzt steht", sagte Knaller.

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