Admiras Unserie gegen Ried hält an

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Das Duell zwischen Admira Wacker und der SV Ried hat am Samstag ein eher trostloses 0:0 ohne Höhepunkte gebracht.

Die Niederösterreicher konnten den "Ried-Fluch" neuerlich nicht besiegen, sie warten schon seit 18 Bundesliga-Partien auf einen Sieg gegen die neuntplatzierten Oberösterreicher, die den Abstand auf Schlusslicht Wr. Neustadt immerhin auf zwei Punkte vergrößerten.

Die Admira, die vier Zähler vor Ried auf Rang sieben liegt, ist nunmehr seit fünf Partien sieglos.

Admiras Personalsorgen

Ried ist drei Spiele ohne Dreipunkter, das 1:0 gegen den SCWN am 27. September bleibt der einzige volle Erfolg in den jüngsten zwölf Runden.

Vor 2.070 Zuschauern war der Admira ihre enge Personaldecke - Thürauer, Wessely, Burusic, Sax, Schachner, Toth und Domoraud fehlten verletzt, Katzer und Bajrami gesperrt - anzumerken, Ried die Verunsicherung.

So erschöpfte sich das Geschehen auf Mittelfeldaktionen, in der Offensive lief auf beiden Seiten nichts nach Plan.

Halbchancen nach der Pause

Selbst die spielerisch etwas dominanteren Gäste kamen vor der Pause zu keiner einzigen nennenswerten Einschussmöglichkeit.

Erst nach dem Seitenwechsel nahm die Partie etwas Fahrt auf, Ried war vorerst am Drücker.

Ein gefährlicher Lainer-Schuss ging knapp am Tor vorbei (48.), auch Walch hatte sein Visier nicht perfekt justiert (49.).

Windbichler sieht Gelb-Rot

Nach gut einer Stunde wachte aber auch die Admira auf, die Schlussphase wurde zum offenen Schlagabtausch.

Für Ried klopfte Möschl mit einer abgefälschten Hereingabe an der Stange an (69.), aufseiten der Hausherren jagte Sulimani den Ball erst in die Wolken über der Südstadt (65.), und scheiterte dann mit der besten Admira-Chance aus wenigen Metern aus der Drehung an Gebauer (70.).

Nach wiederholtem Foulspiel musste Admiras Windbichler in der Nachspielzeit mit Gelb-Rot vom Platz.

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