WAC fährt klaren 4:1-Erfolg bei der Admira ein

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Der WAC ist erfolgreich in die neue Saison der Bundesliga gestartet.

Dank Treffern der Neuzugänge Tadej Trdina und Christopher Wernitznig setzten sich die Wolfsberger am Samstag bei der Admira mit 4:1 (1:1) durch.

Für die vorerst zweitplatzierten Kärntner war es der erste Erfolg gegen die Südstädter nach zuletzt drei Niederlagen in Folge.

Ausgleich kurz vor der Pause

Peter Zulj (35.) traf zunächst für den WAC, ehe Rene Schicker in der Nachspielzeit der ersten Spielhälfte per Foulelfmeter ausglich.

Trdina gelang in der 63. Minute dann die neuerliche Führung für die Gäste, der eingewechselte Wernitznig machte mit einem Doppelschlag in der 74. und 77. Minute dann alles klar.

Die Admira kassierte damit zum siebenten Mal in Folge beim Liga-Auftakt im Oberhaus eine Niederlage.

WAC vertraut auf Neuzugänge

Vor etwas mehr als 2.000 Zuschauern in der BSFZ Arena vertrauten die Südstädter auf eine eingespielte Formation, die Neuzugänge Bajrami, Egho und Knasmüllner saßen zunächst auf der Bank.

Beim WAC waren mit Ex-Admiraner Palla, Weber und Trdina hingegen drei Neue mit von der Partie.

WAC-Trainer Dietmar Kühbauer wartete darüber hinaus mit einer Überraschung auf.

Tormannwechsel beim WAC

Im Tor stand Alexander Kofler, Stammkeeper Christian Dobnik war nur Ersatz. Kühbauer begründete dies mit einer "Bauchentscheidung".

Kofler bewies in einer von Kampf und Krampf geprägten Anfangsphase dann Übersicht. Nach einem Steilpass auf Schicker war der 27-Jährige schneller am Ball als Admiras Solospitze (17.).

Admira in Hälfte eins überlegen

Schicker war es auch, der die zweite gute Möglichkeit der Südstädter vorfand. Eine Flanke des starken Domoraud verpasste er knapp (22.).

Die Admira hatte bei den Temperaturen angepasstem Tempo mehr vom Spiel, fing sich jedoch den vermeidbaren Gegentreffer ein.

Zulj marschierte nach einem Stellungsfehler der Hausherren unbedrängt Richtung Strafraum und schloss aus 18 Metern erfolgreich ab.

Verdienter Ausgleich

Der Elf von Walter Knaller gelang verdientermaßen noch vor der Pause der Ausgleich.

Einen Schicker-Schuss klärte Standfest zunächst für seinen geschlagenen Schlussmann Kofler, beim anschließenden Eckball sah Schiedsrichter Manuel Schüttengruber jedoch ein Vergehen von Trdina an Windbichler.

Schicker verwertete tief in der Nachspielzeit mit einem wuchtig geschossenen Elfer zum 1:1.

Kuttin als Unsicherheitsfaktor

Nach Seitenwechsel legten die Mannschaften an Tempo zu. Als Unsicherheitsfaktor bei der Admira erwies sich aber Torhüter Manuel Kuttin.

Sein haarsträubender Fehler ermöglichte Jacobo eine Riesenchance, Windbichler stand beim Schuss des Spaniers noch goldrichtig.

Eine Viertelstunde später konnte Kuttin einen Standfest-Freistoß ungenügend klären, der ehemalige Grödiger Trdina war per Kopf zur Stelle.

WAC vor dem Tor eiskalt

Knaller reagierte und brachte mit Ouedraogo und Knasmüllner frische Kräfte für die Offensive. Beide fanden Chancen auf den neuerlichen Ausgleich vor.

Ouedraogo schoss allein vor Kofler über das Tor (68.), der Kärntner Keeper klärte gegen Knasmüllner dann mit einem Reflex (71.). Besser machte es der WAC, der durch einen Joker noch zweimal stach.

Der von Absteiger Wacker Innsbruck geholte Wernitznig traf mit einem satten Schuss aus 30 Metern, ehe er nach Jacobo-Pass das vierte Tor der Lavanttaler besorgte.

Admira WAC
Ballbesitz 59,6% 40,4%
Zweikämpfe 53,5% 46,5%
Eckbälle 7 2
Torschüsse 14 11
Torschüsse außerhalb Strafraum 6 2
Torschüsse innerhalb Strafraum 8 9
Kopfballchancen 0 3
Abseits 2 2
Fouls 18 17
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