Hosiner weiter: „Ich habe gewusst, dass ich irgendwann wieder treffe. Im Training klappt es ja auch. Die Zuschauer haben mich außerdem sehr gut unterstützt. Ich habe gespürt, dass mir alle ein Tor gewünscht haben – auch der Trainer und meine Mitspieler.“

"Ich war körperlich und mental erschöpft"

Der 24-Jährige stand diesmal wieder in der Startelf. Dass er beim torlosen Remis im Derby lediglich 26 Minuten ran durfte, sah er im Nachhinein positiv: „Ich war körperlich ein bisschen erschöpft und wegen des medialen Drucks auch mental. Die Pause hat mir sehr gut getan.“

Auch der Ausflug zum Nationalteam habe ihm geholfen: „Es war gut, wieder mal andere Gesichter zu sehen, mit anderen Spielern zu kicken. Außerdem haben wir im Nationalteam-Training viele Torabschlüsse gemacht, wo ich einige Tore erzielen konnte – das sind Kleinigkeiten, die dir als Stürmer Selbstvertrauen geben.“

"Unbekümmert nach Zagreb fahren"

Und nach dem 5:0 gegen den SCWN ist das Selbstvertrauen bei allen Violetten wieder da. Wenngleich der Titelverteidiger den Sieg auch richtig einzuordnen weiß.

Suttner sagte: „Vorher war nicht alles schlecht und jetzt ist auch nicht alles gut.“ Dem stimmte Bjelica zu: „Ich bin nach einer Niederlage nicht tragisch und nach diesem Erfolg auch nicht euphorisch.“

Dennoch taten diese drei Punkte der violetten Seele richtig gut. Vor allem hinsichtlich der schweren Aufgabe, die am Mittwoch in Zagreb wartet. „Wir werden unbekümmert dorthin fahren“, freute sich Bjelica.


Harald Prantl

Austria Wr. Neustadt
Torschüsse Hosiner 10 Pichlmann 3
Torschuss-Vorlagen Jun 6 Fröschl 3
Ballkontakte Mader 78 Martschinko 63
Zweikampfquote Suttner 73,7% (14/5) Wallner 71,4% (5/2)
Passquote Stankovic 97,7% (47/1) Pollhammer 91,3% (21/2)
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