„Der Ausschluss hat uns nicht gut getan. Wir waren dann nicht mehr so ambitioniert, das verstehe ich nicht. Im Fußball ist es oft so, dass sich die Mannschaft in Unterzahl steigert.“

Strapazen zehren an den Kräften

Laut Sonnleitner sei man in den letzten Partien, einschließlich des erfolgreichen Aufstiegs gegen Asteras Tripolis, „jedes Mal über den Punkt drübergegangen.“

Bereits nach wenigen Wochen haben die Strapazen inklusive zwei Unterzahl-Spielen ihre Spuren hinterlassen.

„Es war schon schwierig, weil wir nach zwei Wochen mit vielen Spielen schon müde werden“, gab Novota unverblümt zu.

Sonnleitner drückte es – wie es seine Art ist – ausgeschmückter aus. „Nach der Gelb-Roten Karte wurde es schwieriger, weil wir schon in Graz mit einem Mann weniger gespielt haben, gegen Tripolis hatten wir auch ein schweres Spiel. Am Ende des Matches hat man einfach gesehen, dass wir schon Maschinen, aber keine Götter sind, die alles und jeden niederrennen.“

Mit dem 0:0 zeigte sich Rapid aufgrund dieser Tatsache schlussendlich zufrieden. Trainer Barisic wird sich jedoch schon seine Gedanken machen, wie er seinen Mannen den „Rot-Wahn“ austreiben kann. Schließlich möchte er auch einmal wieder ein Spiel zu elft beenden.


Alexander Karper/Harald Prantl/Martin Wechtl

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