Rapid um Erhalt der Serie

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"Wir wollen unsere tolle Serie fortsetzen"

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Mit dem Vizemeistertitel im Gepäck gastiert Rapid am Sonntag (16.30 Uhr) zum Saisonabschluss der Fußball-Bundesliga in Ried.

Dort absolviert Michael Angerschmid sein 52. und vorläufig letztes Spiel als Coach der "Wikinger", die mit einem Sieg noch an Sturm vorbei auf Rang fünf vorstoßen wollen.

Rapid-Coach Zoran Barisic forderte trotz erreichter Ziele von seinen Spielern vollen Einsatz.

Barisic will Serie fortsetzen

"Wir wollen unsere tolle Serie (zehn Ligaspiele ungeschlagen bei sieben Siegen und drei Remis mit einem Torverhältnis von 20:10, Anm.) fortsetzen", erklärte Barisic, der auf ein durchaus gelungenes Jahr zurückblicken durfte.

"Prinzipiell hat diese Saison gezeigt, dass wir uns auf dem richtigen Weg befinden, aber er ist noch lange nicht fertig. Wir sollten und werden uns in vielen Bereichen weiter verbessern", meinte der 43-jährige.

Von den jüngsten 19 Duellen mit Ried hat Grün-Weiß zwar 12 gewonnen, Ried war für die Rapidler aber nie ein leichtes Pflaster.

"Ried ist sehr heimstark und vor allem bei Spielen gegen Rapid immer besonders motiviert", sagte Barisic. Der letzte grün-weiße Sieg im Innviertel datiert vom 23. September 2012 (2:0).

Personell muss Barisic auf die verletzten Spieler Dominik Wydra, der trotz eines beim Sieg über Meister Salzburg erlittenen Rippenbruchs gegen Wacker Innsbruck spielte, Branko Boskovic, Thanos Petsos und Stephan Palla verzichten.

Ried um 4. Frühjahrs-Sieg

Auch die Rieder betonten noch einmal den Willen zum Sieg - schließlich gelang in den jüngsten sechs Runden nur ein Dreipunkter. Im Frühjahr hat man gar nur drei Siege zu Buche stehen.

"Alle Spieler wollen sich mit einer super Leistung von den Fans verabschieden. Die Zuschauer sollen merken, dass jeder noch einmal alles für den Verein gibt", kündigte Verteidiger Thomas Reifeltshammer an.

Auch Manager Stefan Reiter will einen Sieg sehen: "Es ist egal, ob es die 17. oder 36. Runde ist." Die Saison beurteilt Reiter mit gemischten Gefühlen. "Wir haben eine sehr junge Mannschaft und hatten sehr viele Verletzte. Besonders schmerzlich war das Ausscheiden im Cup", meinte er.

"Dennoch war die Saison für Rieder Verhältnisse nicht so schlecht. Es hätte mehr Möglichkeiten gegeben", betonte Reiter, der ja schließlich auch nicht mehr auf Angerschmid setzen wollte.

"Es ist uns der eine oder andere Fehler passiert. Daraus werden wir lernen", sagte Reiter. Das Ziel in der kommenden Saison sei jedenfalls klar: Er wolle "alles daran setzen", einen der fünf internationalen Startplätze zu holen, betonte der 53-Jährige.

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