Rapid scheitert gegen Grödig an Chancenverwertung

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Rapid mit Negativ-Serie

Damit gelang Rapid in den vergangenen sieben Runden nur ein Sieg, zudem wartet der Rekordmeister in insgesamt sieben Versuchen gegen die beiden jüngsten Aufsteiger WAC und Grödig noch auf einen vollen Erfolg.

Die Salzburger hingegen kassierten in den vergangenen sechs Runden nur eine Niederlage und befinden sich weiterhin voll auf Europacup-Kurs.

Der SK Rapid hat am Samstag im Kampf um die Teilnahme am Europacup wichtige Punkte liegen gelassen.

Die drittplatzierten Hütteldorfer kamen trotz vieler guter Chancen vor eigenem Publikum gegen den SV Grödig nicht über ein 0:0 hinaus und liegen damit weiterhin vier Zähler hinter dem Aufsteiger aus Salzburg.

Hütteldorfer als Chancenvernebler

Dabei waren die Möglichkeiten für einen Sieg der Hausherren zur Genüge vorhanden. Von der ersten Minute an überlegen, erarbeiteten sich die Gastgeber schon in der ersten Hälfte einige gute Chancen, die aber teilweise leichtfertig vergeben wurden.

Sabitzer (15.) und Burgstaller (22.) verfehlten aus guten Positionen das Tor, ein Versuch von Trimmel wurde von Grödig-Goalie Stankovic entschärft (27.).

Fountas mit bester Grödig-Chance

In der zweiten Hälfte setzte sich die Verneblerei fort. Schaub schlenzte Stankovic den Ball in die Arme (53.), Burgstaller zielte aus zentraler Position ebenfalls genau auf den Grödig-Schlussmann (57.) und zu allem Überfluss schoss Sabitzer nach scharfer Boyd-Vorlage aus zwei Metern über das leere Tor (62.).

Erst danach war auch von den Grödigern kurzzeitig etwas in der Offensive zu sehen. Ein Schuss von Fountas in der 66. Minute wurde jedoch zu einer harmlosen Prüfung für Novota, zwei Minuten später knallte der Grieche den Ball aus aussichtsreicher Position weit über die Querlatte.

Burgstaller und Boyd an die Stange

Es folgte ein rund 20-minütiger Leerlauf, ehe Rapid noch einmal den Druck erhöhte und in der 88. Minute dem 1:0 ganz nahe kam. Zunächst traf Burgstaller nur die Stange, den abspringenden Ball setzte Boyd noch einmal ans Aluminium.

Die letzte Chance auf den Rapid-Sieg ließ der eingewechselte Alar aus, als er in der 90. Minute den Ball aus sechs Metern genau auf Stankovic spitzelte.

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