Barisic betrachtete die Angelegenheit nüchtern: „Dass wir drei Standards gebraucht haben, um dieses Spiel zu gewinnen, ist okay. Das gehört auch dazu. Natürlich wünsche ich mir auch Tore aus dem Spiel, aber diesmal hat nur das Ergebnis gezählt.“

Zwischen „einfach geil“ und „Manns genug“

Und das sprach letztlich eine recht deutliche Sprache, wenngleich es eigentlich ein ziemlich ausgeglichenes Spiel war. „Deswegen kann ich meiner Mannschaft, abgesehen von den Standards, auch nichts vorwerfen“, so Bjelica.

Christopher Trimmel sah das ein wenig anders: „Es war ein hochverdienter Sieg, ein perfekter Tag. Es ist einfach nur geil.“

Während die Hütteldorfer mit viel Selbstvertrauen in die kommenden Aufgaben gehen, will die Austria die Partie so schnell wie möglich vergessen. „Es ist bitter, mit einer Derby-Niederlage zu starten, aber wir sind alle Manns genug, um uns wieder aufzurappeln und in den nächsten Spielen unser wahres Gesicht zu zeigen“, so Hosiner.

Die große Lehre aus diesem Derby brachte Ortlechner auf den Punkt: „Man sieht, wie wichtig Standards im modernen Fußball geworden sind. Wenn sich zwei Teams einigermaßen neutralisieren, kann das den Ausschlag über Sieg und Niederlage geben. Das war in diesem Derby der Fall.“

Harald Prantl/Alexander Karper/Martin Wechtl

Rapid Austria
Torschüsse S. Hofmann 3 Salamon, Stankovic 2
Torschuss-Vorlagen S. Hofmann 4 Suttner 4
Ballkontakte Petsos 78 Suttner 84
Zweikampfquote M. Hofmann 78,9 % (15/4) Rogulj 66,7 % (18/9)
Passquote Sonnleitner 91,9 % (34/3) De Paula 90,9 % (10/1)
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