Ein Zeichen für die Liga

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Deshalb ließ man im Lager der Mozartstädter auch keine Ausreden gelten. Weder im Bezug auf die Witterungsverhältnisse gegen Rapid, noch auf das verletzungsbedingte Fehlen von Jonatan Soriano und Kevin Kampl.

„Es sind natürlich super Spieler, aber unser Kader ist sehr groß und wir haben genug Qualität im Kader. Das war nicht entscheidend für dieses Spiel. Ich hoffe, dass beide bald zurückkommen“, meinte etwa Abwehrspieler Andre Ramalho.

Dem konnte sich Schmidt nur anschließen: "Es wäre zu einfach, das auf Verletzungen zurückzuführen. Sicher, Soriano und Kampl gehören wohl mit zu den besten Spielern der Liga, und die gibt man ungerne vor, aber wir haben auch in Lüttich ohne Soriano und Mane gewonnen und dabei vielleicht das beste Spiel überhaupt gemacht."

„Fangen sicher nicht an, nachzudenken“

Aufgrund der Europa-League-Woche mit dem Auftritt in Elfsborg wird der Rhythmus beibehalten. Auch wenn man sich keine großen Gedanken über die Misere macht, soll der Schalter schnell wieder umgelegt werden.

„Wir sind natürlich nicht zufrieden, wollen jedes Spiel gewinnen. Wir müssen wieder unsere Spielweise besser auf den Platz bekommen und gewinnen“, merkte Valon Berisha an.

Ramalho sah es ähnlich: „Wir fangen sicher nicht an, nachzudenken. Wir wissen, was wir an Qualitäten haben. Wir müssen besser trainieren, uns besser konzentrieren und das nächste Spiel gewinnen. Kopf hoch.“

In der nächsten Runde muss Salzburg daheim gegen die SV Ried bestehen - ein richtungsweisendes Spiel. Denn auch die Innviertler wissen nun, dass die Bullen schlagbar sind. Schließlich waren die zwei Niederlagen in Folge ein Zeichen für die Liga.


Alexander Karper / Bernhard Kastler

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