"Im Moment sollten wir nicht schauen, wie weit wir in der Tabelle weg sind. Wenn wir so weiterspielen, werden wir schon noch einige Punkte einfahren", meinte Verteidiger Christoph Schösswendter, der mit seinem Treffer in der 15. Minute den Coup in Graz einleitete.

"Es ist unerklärbar"

Sturm machte es den Gästen aber nicht allzu schwer. Die weiter im Tabellenmittelfeld festhängenden Steirer präsentierten sich lethargisch, bei den raren Möglichkeiten der Hausherren war der 19-jährige Liga-Debütant Manuel Kuttin im Südstädter Tor nicht zu bezwingen.

"Es ist unerklärbar. Wir haben keine Leistung auf das Feld gebracht", war sein Sturm-Gegenüber Benedikt Pliquett ratlos. Der Deutsche sah beim 0:2 durch Maximilian Sax aber ebenfalls nicht gut aus.

"Es ist kaum zu glauben"

Sturm-Trainer Darko Milanic wähnte sich sogar an den holprigen Saisonstart erinnert. "Es ist kaum zu glauben. Wir waren vor dem Spiel eigentlich in guter Form und hatten eine gute Atmosphäre. Jetzt sind wir wieder am Boden, dort, wo wir schon vor einigen Monaten waren", sagte der Slowene.

Er habe sein Team gewarnt, den Gegner nicht zu unterschätzen. Zeit zur Wiedergutmachung gibt es für Sturm am Mittwoch im ÖFB-Cup-Achtelfinale. Da wartet der Antritt bei Zweitligist Austria Lustenau.

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