Sturm behält am Ende doch die Oberhand

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Sturm Graz ist die Wiedergutmachung nach der 0:3-Schlappe bei Tabellenführer Rapid geglückt. Der Ex-Meister kam am Samstagabend im Heimspiel der sechsten Runde zu einem 3:2-(2:0)-Sieg über Admira Wacker Mödling. Damit rehabilitierte sich die Mannschaft von Peter Hyballa auch für die 0:3-Heimniederlage am 10. Mai gegen die Admira.

Die Neuzugänge Richard Sukuta-Pasu (24., 73.) und Nikola Vujadinovic (42.) trafen für die Steirer, ein Treffer von Lukas Thürauer (54.) und ein von Sturm-Mittelfeldspieler Haris Bukva (60.) per Kopf abgefälschter Freistoß von Marcel Sabitzer hatten der Admira den zwischenzeitlichen Ausgleich gebracht.

In der Tabelle tauschten damit die Grazer, die nun zwei Zähler vor den Niederösterreichern Sechster sind, und das Kühbauer-Team die Plätze.

Druckvoller Beginn

Sturm begann stark und hätte bereits in Minute neun in Führung gehen müssen. Doch der Schuss von Imre Szabics nach weitem Pass von Bukva zischte knapp am langen Eck vorbei. Auch ein Distanzversuch von Sukuta-Pasu schlug nur wenige Zentimeter neben der Stange ein (20.).

In Minute 24 war es dann aber soweit: Nach einem Dudic-Corner brachte Michael Madl per Fallrückzieher den Ball ins Fünfer-Zentrum, wo Sukuta-Pasu mit dem Kopf zur Stelle war.

Große Chance zum 2:0

Wenig später hatte Klem die Chance aufs 2:0, scheiterte aber im direkten Duell an Admira-Tormann Patrick Tischler (27.). Erst danach kamen die Gäste aus Niederösterreich etwas besser ins Spiel, allerdings ohne zwingende Chancen herauszuspielen.

Kurz vor der Pause schlug Sturm erneut zu. Nach einem kurz abgespielten Corner flankte Bukva perfekt in die Strafraummitte, wo diesmal Vujadinovic lauerte und per Kopf den 2:0-Halbzeitstand besorgte (42.).

Admira am Drücker

In Hälfte zwei gelang der Admira aber innerhalb von 15 Minuten das 2:2. Nach einem schnellen Angriff über rechts des von der Austria umworbenen Stürmers Philipp Hosiner konnte Sturm-Schlussmann Christian Gratzei zwar zunächst noch kurz abwehren, doch Thürauer brauchte den Ball zum Anschlusstreffer nur noch über die Linie zu drücken (54.).

Sechs Minuten später folgte der Ausgleich nach einem Sabitzer-Freistoß aus spitzem Winkel (60.), den Bukva per Kopf unhaltbar für Gratzei abfälschte.

Und nur 60 Sekunden später hatte Hosiner nach einem Doppelpass mit Schachner sogar das 3:2 auf dem Fuß, scheiterte aber aus kurzer Distanz an Gratzei (61.).

Sturm kommt zurück

Nach dieser Drangphase erwachte Sturm wieder, wobei vor allem die Einwechslung von David Schloffer (70. für Vujadinovic) neuen Schwung brachte.

Er leitete auch das 3:2 ein, das der am kurzen Eck lauernde Sukuta-Pasu nach Stanglpass von Martin Ehrenreich erzielte (73.). Wenig später landete eine Schloffer-Flanke an der Querlatte (75.).

Sekunden vor dem Abpfiff hatte Hosiner nach Thürauer-Flanke noch die Riesenchance auf den Ausgleich, doch der Ball zischte am Tor vorbei (93.).

Sturm Admira
Torschüsse Sukuta-Pasu 5 Hosiner 3
Torschuss-Vorlagen Bukva 4 Jezek, Schachner, Hosiner je 2
Ballkontakte Dudic 69 Thürauer 63
Zweikampfquote Vujadinovic 81,8% (9/2) Palla 73,3% (11/4)
Passquote Sukuta-Pasu 89,5% (17/2) Plassnegger 96,7% (29/1)
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