"Das war heute ein totaler Wahnsinn"

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Nenad Bjelica (WAC-Trainer): "Es war ein Wahnsinn, wir waren 70 Minuten besser. Gratulation an Innsbruck zum Klassenerhalt. Innsbruck hat aus drei Schüssen drei Tore gemacht, das ist schade, aber ich muss es akzeptieren. Bitter ist, dass wir selbst Europa in der Hand gehabt haben und es dann noch verloren haben."

Michael Liendl (WAC-Spieler): "So etwas darf nicht passieren. Es hat sich gezeigt, wir haben 70 Minuten gut gespielt, aber für 90 war es zu wenig. Das hatte nichts mit der Qualität der Mannschaft zu tun, sondern sehr viel mit Dummheit."

Roland Kirchler (Innsbruck-Trainer): "Ich freue mich einfach riesig. Nach dem 0:2 habe ich nicht mehr daran geglaubt, dass wir dieses Spiel noch gewinnen. Umso schöner ist es jetzt. Es war ein unglaubliches Spiel, mit vielen Emotionen und besser und schöner kann es nicht sein. Unglaublich, meine Stimme ist immer noch zittrig. Wir haben die ganze Saison daran geglaubt."

Julius Perstaller (Doppeltorschütze Innsbruck, wechselt zu Ried): "Unglaublich, man darf die Hoffnung nie verlieren. Ich habe der Mannschaft heute zum Abschied ein schönes Geschenk gemacht. Ich bin begeistert, dass ich mitgeholfen habe, dass wir oben bleiben. Wir haben bis zum Ende mit Leidenschaft gespielt. Jetzt werden wir feiern gehen."

Szabolcs Safar (Innsbruck-Tormann): "Das war wahrscheinlich nicht der beste Moment in meiner Karriere, aber sicher der spannendste. Nach dem 0:2 war es schwer, an den Klassenerhalt zu glauben. Gott sei Dank haben wir die drei Punkte geholt und den Klassenerhalt geschafft. Wir haben alles dagegengeworfen und das Ergebnis über die Zeit gebracht. Ich kann mich nicht erinnern, dass es im Abstiegskampf schon einmal so spannend war."

Lukas Hinterseer (Innsbruck-Spieler): "Das war heute ein totaler Wahnsinn. Wir werden jetzt die Busfahrt genießen und an jeder Tankstelle stehen bleiben müssen, um Nachschub zu holen."

Kaspar Plattner (Innsbruck Obmann): "Die Mannschaft hat tolle Moral bewiesen, wie sie nach dem 0:2 zurückgekommen ist. Das ist wichtig für den Fußball in Tirol. In sechs Wochen wird sich meine Zukunft klären. Heute würde ich sagen, dass ich weitermache."

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