Admira schießt Sturm ab

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Admira in Spiellaune schießt desolate Grazer ab

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Admira Wacker Mödling hat am Samstagnachmittag einen klaren 3:0-(2:0)-Heimsieg über Sturm Graz gefeiert und sich damit vorerst vom letzten auf den siebenten Platz der Bundesliga verbessert.

Thorsten Schick (33.), Patrik Jezek (39.) und Stefan Schwab (57.) trafen für die Niederösterreicher, die zuletzt drei Niederlagen en suite kassiert hatten. Sturm ist dagegen unter Neo-Trainer Markus Schopp weiter ohne Punkt und hat nur zwei Zähler in den jüngsten sieben Partien geholt.

Die Admira war im Duell des bisher schwächsten Heimteams mit der schlechtesten Frühjahrsmannschaft von Beginn weg trotz vieler personeller Ausfälle die aktivere Elf in einer von vielen Fehlern geprägten Partie.

Schick eröffnet Torreigen

Sie hatte durch Ouedraogo die erste Topchance, doch der Stürmer schoss aus acht Metern übers Tor (18.). Schick machte es eine Viertelstunde später besser und erzielte mit einem satten Volleyschuss von der Strafraumgrenze, der via Innenstange im langen Eck einschlug, sein fünftes Saisontor.

Nur sechs Minuten später war dann der 36-jährige Mittelfeld-Routinier Jezek nach einer Windbichler-Flanke, die der ins Sturm-Tor zurückgekehrte Ex-ÖFB-Teamgoalie Christian Gratzei mit den Fingerspitzen unglücklich verlängerte, ebenfalls mit einem Volleyschuss erfolgreich - erstmals in dieser Saison.

Diese Halbzeitführung war verdient, da die ebenfalls ersatzgeschwächten Gäste aus Graz vorne vollkommen harmlos und hinten sehr schwach agierten.

Admira dominiert auch nach der Pause

In dieser Tonart ging es auch nach der Pause weiter, aber Gratzei verhinderte nach einem Corner, der bei Ouedraogo landete, mit einem tollen Reflex vorerst den dritten Gegentreffer (50.).

Wenig später scheiterten Ouedraogo aus spitzem Winkel am Außennetz (56.) und Jezek mit einem Heberversuch (57.), ehe Schwab sich im Stile eines Slalom-Artisten gleich gegen fünf Sturm-Spieler durchsetzte und zum 3:0 einschob.

Damit war die dritte Sturm-Niederlage in der Ära Schopp nach dem 0:3 beim WAC und dem 1:3 gegen Rapid mit drei Gegentoren perfekt, wobei sie mit dem 0:3 in der Südstadt noch gut bedient waren, da Ouedraogo gleich mehrere Sitzer ausließ (60., 73., 79.).

Hölzl fliegt vom Platz

In dieser Form ist für die Steirer die Europa-League-Qualifikation außer Reichweite, auch wenn sie vor den Abendspielen der 33. Runde vorerst weiter punktegleich mit dem viertplatzierten WAC auf Platz fünf lagen.

Zudem müssen sie in der nächsten Runde im Heimspiel gegen Ried ohne Andreas Hölzl auskommen, der mit Gelb-Rot (84.) ausgeschlossen wurde.

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