Salzburg im Titelrennen vor Pflichtsieg gegen Admira

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Red Bull Salzburg steht am Samstag im Kampf um den Meistertitel vor einem Pflichtsieg.

Der Titelverteidiger benötigt im Heimspiel gegen den punktegleich vor Mattersburg liegenden Tabellenvorletzten Admira unbedingt drei Punkte, um den Druck auf den um sechs Zähler führenden Spitzenreiter Austria hochzuhalten, wie auch Trainer Roger Schmidt bestätigte: "Es zählt nur ein Sieg."

Laut Statistik sollte der Wunsch des Deutschen in Erfüllung gehen. Die Salzburger sind als stärkstes Heimteam der Liga seit 14 Partien ungeschlagen und haben ihre jüngsten vier Meisterschaftsspiele gewonnen.

Gegen die Admira wurde seit fünf Matches nicht mehr verloren, die letzte Heimniederlage gegen die Südstädter datiert vom 11. März 2006.

"Das wird kein Spaziergang"

Dennoch warnte Schmidt seine Schützlinge davor, das Spiel auf die leichte Schulter zu nehmen. "Das wird kein Spaziergang, auch wenn wir in sehr guter Verfassung sind. Die Admira hat nichts zu verschenken, wurde meines Erachtens zuletzt unter ihrem Wert geschlagen und es geht für sie ums Überleben", sagte der Coach, betonte aber auch:

"Uns ist das egal, wir konzentrieren uns auf unser Spiel, daher ist der Gegner uninteressant."

Soriano fällt aus

Schmidt muss auf den erkrankten Jonatan Soriano und die verletzten Franz Schiemer und Martin Hinteregger verzichten, zudem ist Sadio Mane fraglich.

Dennoch wird der abwanderungswillige Christoph Leitgeb wohl nur auf der Bank Platz nehmen. "Letztlich liegt es an ihm, ob er bleiben will oder nicht", sagte Schmidt über den Mittelfeldspieler, dessen Vertrag zu Saisonende ausläuft.

"Wir wollen Meister werden"

Einen Kontrakt bis 2014 besitzt Eddie Gustafsson, der wieder zum Einsergoalie aufgestiegen ist. "Ich bin sehr froh, dass ich der Mannschaft helfen kann, ich arbeite beinhart in jedem Training, dass ich die Nummer eins bleibe", erzählte der Schwede und gab die Marschrichtung für die kommenden Wochen vor.

"Wir wollen Meister werden. Wenn sich die Chance bietet, werden wir da sein. Und wir wollen auch den Cup wieder nach Hause bringen."

Admira hat nichts zu verlieren

Admira-Trainer Dietmar Kühbauer hält die Chancen der "Bullen" auf den neuerlichen Meistertitel für intakt. "Für die Salzburger ist noch viel drin. Sie haben im Moment einen Lauf, aber das heißt nicht, dass wir uns ergeben werden."

Die Rolle als Underdog könnte für die Admira auch positive Aspekte haben, vermutete der Burgenländer.

"Wir sind so klarer Außenseiter wie noch nie in dieser Saison, haben aber in diesem Match noch weniger zu verlieren als vor einer Woche gegen die Austria. Wir können nur überraschen, doch dafür muss alles zusammenpassen."

Nur auf Fußball konzentrieren

Aus den jüngsten 19 Partien gelangen den Südstädtern nur drei Erfolge, zu allem Überdruss wurde ihnen am Dienstag in erster Instanz auch noch die Lizenz für die kommende Saison verweigert.

"Aber ich lasse das nicht an die Spieler herankommen. Natürlich ist das eine Nebenerscheinung und ich habe kurz mit ihnen darüber geredet, doch damit ist die Sache vorbei. Das ist die Sache des Clubs, wir müssen uns ausschließlich auf den Fußball konzentrieren", forderte Kühbauer.

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