"Man sollte diese Partie nicht überbewerten"

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Wacker Innsbruck steht vor einem richtungsweisenden Spiel im Kampf um den Klassenerhalt.

Im Nachzügler-Quartett derzeit mit den schlechtesten Karten ausgestattet, tritt das Schlusslicht am Samstag (18.30 Uhr) beim Vorletzten Admira Wacker Mödling an.

Die Niederösterreicher liegen acht Runden vor Saisonende zwei Zähler vor den Tirolern.

Kirchler schraubt Brisanz hinunter

Wacker-Trainer Roland Kirchler schraubte die Brisanz des Duells in Maria Enzersdorf aber hinunter. "Man sollte diese Partie nicht überbewerten, wir haben danach immer noch sieben Spiele vor uns", sagte der Tiroler.

Dennoch vermerkte Kirchler auch, dass sich Wacker "aus eigener Kraft" auf den neunten Platz vorarbeiten will. "Dazu wäre ein Sieg notwendig."

Kühbauer angriffslustiger

Aus dem Admira-Lager kamen vor dem Spiel angriffslustigere Töne. "Wir werden von Anfang an voll auf Sieg spielen. Wir werden mit voller Konzentration ans Werk gehen und meine Spieler werden alles dafür geben, damit wir diesmal als Sieger vom Platz gehen", sagte Trainer Dietmar Kühbauer.

Seine Truppe hatte trotz eines 1:4 in Ried am vergangenen Wochenende zuletzt eine leichte Aufwärtstendenz mit acht Zählern in den jüngsten sechs Runden erkennen lassen.

"Ein anderer Geist im Training"

Wacker verbuchte nach zuvor vier Niederlagen en suite mit einem 1:1 gegen Rapid zuletzt wieder einen Punkt. Dass dieser zu neunt erobert wurde, stimmte Kirchler zuversichtlich.

"Das hat uns sehr gut getan. Es war gleich ein anderer Geist im Training", berichtete der Wacker-Coach - den nun aber Sorgen im defensiven Bereich plagen.

Innsbrucker Personalprobleme

Mit Alexander Hauser und Marco Kofler fehlen zwei Akteure wegen Sperren, Dario Dakovic fehlt weiter verletzt. Simon Piesinger wird voraussichtlich in die Innenverteidigung rücken, rechts in der Viererkette soll entweder der nach seiner Meniskus-OP wieder genesene Thomas Bergmann oder Thomas Löffler verteidigen.

Kirchler kam ob der Personalprobleme ins Grübeln: "Die Admira hat gerade im Angriff Qualität. Durch ihr schnelles Umschalten sind sie brandgefährlich. Wir müssen aufpassen, dass wir nicht in Konter rennen."

"Wacker hat mehr Druck"

Bei den Niederösterreichern gelobten die Profis nach dem Ried-Spiel Besserung. Zumindest psychologisch helfen könnte der schwächsten Heimmannschaft der Liga der Umstand, in der höchsten Spielklasse seit sechs Heimpartien gegen die Innsbrucker bei vier Siegen und zwei Remis nicht mehr verloren zu haben.

"Natürlich ist es ein ganz wichtiges Spiel für uns. Jeder erwartet einen Sieg von uns, was aber nicht leicht werden wird. Innsbruck wird uns alles abverlangen, aber unser Gegner hat mehr Druck als wir", sagte Offensivspieler Stefan Schwab.

Von drei Saisonspielen gewann sein Team immerhin zwei. In der Südstadt Anfang Oktober gar 4:1. Seither setzte es in acht Heimspielen aber gleich sechs Niederlagen.

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