Zwei Teams im Aufwind

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Zwei Teams im Aufwind - Ried empfängt Admira

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Mit dem 3:2-Sieg gegen Rapid hat Ried in der Bundesliga wieder Aufwind bekommen.

Der soll am Samstag (18.30 Uhr) auch im neuerlichen Heimspiel der 28. Runde gegen die Admira genützt werden, um in naher Zukunft zumindest wieder Platz fünf zurückzuerobern.

Den hat sich zuletzt Aufsteiger WAC geschnappt, der vier Punkte Vorsprung aufweist.

Die Admira, die sich mitten im Abstiegskampf befindet, hat freilich nichts zu verschenken.

"Eine undankbare Aufgabe"

"Eine undankbare Aufgabe", urteilte Ried-Coach Michael Angerschmid über den Gegner. "Sie brauchen Punkte. Die Admira ist eine Mannschaft, die nach vorne spielt, sie schalten gut um und kontern sehr gut", erklärte der Oberösterreicher, dessen Ziel aber ganz klar ist:

"Wir wollen gewinnen." Das 2:2 gegen Salzburg und der Erfolg gegen Rapid - der erste nach sechs Partien en suite ohne Dreier - haben ihn optimistisch gemacht. "Vier Punkte aus den letzten beiden Spielen sind in Ordnung. So müssen wir weiterarbeiten."

Angerschmid fordert mehr Punkte

Dann käme man auch dem von Angerschmid ausgegeben Ziel für das Saisonfinish einen ersten Schritt näher. "Mein Ziel für das letzte Meisterschafts-Viertel ist, dass wir mehr Punkte holen als im dritten. Das dritte Viertel hat nicht das gebracht, was ich mir erwartet habe", sagte das Rieder Urgestein.

Zwischen der 19. und der 27. Runde holten die "Wikinger" 12 Punkte (3 Siege, 3 Remis), der Fuchsbichler-Nachfolger war allerdings erst ab der 20. Runde Cheftrainer.

Einige Spieler fehlen

Nicht zurückgreifen kann Angerschmid auf Mittelfeldstammkraft Hadzic (Bauchmuskelverhärtung), Carril (wieder im Training) sowie Reiter, dessen Leistenverletzung wieder akut wurde und der eventuell auch für den Rest der Saison ausfällt.

Stürmer Vastic scheint nach einer Schienbeinprellung hingegen wieder fit.

Die Statistik wirkt aus Rieder Sicht beruhigend: In den jüngsten elf Partien ist man gegen die Admira ungeschlagen, die letzte Niederlage datiert vom 29. Mai 2003. Admira-Coach Dietmar Kühbauer glaubt dennoch an sein Team, das acht Punkte aus den jüngsten fünf Partien holte, zuletzt Mattersburg mit 1:0 besiegte.

Kühbauer erkennt Auwärtstrend

"Abgesehen von den Punkten bin ich auch mit den Leistungen zufrieden", erklärte Kühbauer, der ohne Windbichler, Mikus und Schachner planen muss.

Thürauer oder Toth werden für letzteren ins Mittelfeld nachrücken. "Mein Team hat im Moment einen guten Lauf. Deswegen reisen wir mit vollem Optimismus nach Oberösterreich und wollen von dort auch Punkte mitnehmen."

"Keiner wird den anderen dominieren"

Kühbauer, der mit der Admira drei Runden ungeschlagen ist, erwartet ein offenes Duell.

"Wir sind eigentlich auf ziemlich gleicher Augenhöhe. Keiner wird den anderen dominieren. Auch wenn Ried mit dem Sieg gegen Rapid Selbstvertrauen getankt hat", meinte der 45-Jährige, der aber vollsten Einsatz forderte: "Ried gibt nie auf, da werden wir alles auspacken müssen."

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