Abstiegskampf spitzt sich zu

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FC Wacker gerät ins Hintertreffen

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Der Kampf um den Klassenerhalt spitzt sich zu.

Vor dem letzten Saisonviertel ist der FC Wacker Innsbruck ins Hintertreffen geraten.

Drei Punkte fehlen den Tirolern nach vier Niederlagen in Folge auf die Konkurrenten Wr. Neustadt und Admira.

Mit dem SV Mattersburg wurde am Samstag durch eine 0:1-Niederlage in der Südstadt aber auch noch ein vierter Club in den Abstiegsstrudel gezogen.

Neuer Bundesliga-Rekord

Auch die Mattersburger haben bereits drei Spiele in Serie verloren, am Samstag geht es nach Wr. Neustadt zum nächsten direkten Konkurrenten.

"Neun Spiele stehen noch vor uns, da müssen wir alles besser machen", forderte Langzeittrainer Franz Lederer, der mit seinem 298. Spiel im Amt den Bundesliga-Rekord von Sturm-Graz-Legende Ivica Osim einstellte.

"Mir wäre aber lieber, wir hätten sechs Punkte mehr und ich 50 Spiele weniger."

In 15 Minuten "vergeigt"

Vier Zähler liegt Mattersburg vor Innsbruck. Das Schlusslicht verlor gegen den WAC zum dritten Mal hintereinander 2:3.

In der nächsten Runde gastiert Rapid am Tivoli. "Herz und Einsatz" wollte Wacker-Trainer Roland Kirchler seiner Mannschaft einmal mehr nicht absprechen.

Allein es fehlte die Klasse. "Wir haben immer 15 Minuten dabei, in denen wir es vergeigen", rätselte Kirchler. Gegen die Kärntner war es der Start, davor gegen Sturm und Salzburg die Schlussphase.

Gehirnerschütterung bei Safar

Gegen die direkten Konkurrenten muss Wacker im Ligafinish jeweils auswärts antreten. Und die Turbulenzen beim Traditionsclub scheinen kein Ende zu nehmen. Die Trennung von Sportdirektor Oliver Prudlo hat Kirchler missfallen.

Eine Gehirnerschütterung von Torhüter Szabolcs Safar ließ die Sorgenfalten auf seiner Stirn auch nicht kleiner werden. Der Ex-Internationale schluckte, als er vom überraschenden 1:0-Sieg von Wr. Neustadt gegen Sturm Graz erfuhr.

"Es zählen nur die Punkte"

Die Wr. Neustädter sind bereits fünf Heimspiele ungeschlagen. "Es sind noch neun Runden zu spielen. Da müssen wir in jedem Spiel alles geben", betonte Trainer Heimo Pfeifenberger.

"Es zählen nur die Punkte, egal gegen wen." Das Regionalduell am Wochenende gegen Mattersburg könnte aber zu einem Schlüsselspiel im Kampf um den Klassenerhalt werden - zum ersten von vielen.

"Draufgabe" für den WAC

Die Sorgen um den Ligaverbleib ist der WAC längst los. Der Aufsteiger ist neben der Wiener Austria das Team der Stunde - und im Frühjahr auch nach acht Spielen noch ungeschlagen.

"Der Klassenerhalt war unser Ziel. Es ist großartig, dass wir das neun Runden vor Schluss schon erreicht haben", erklärte WAC-Coach Nenad Bjelica. "Alles was jetzt kommt, ist Draufgabe."

"Machen uns keinen Druck"

Das Sensationsteam darf sogar leise mit dem Europacup spekulieren, zu dem unter Umständen der aktuelle fünfte Tabellenplatz reichen könnte.

"Ob wir den Traum schaffen, werden wir sehen. Wir machen uns keinen Druck", betonte Bjelica. Vorerst freue man sich auf das nächste Spiel. Kommenden Samstag geht es zum Tabellenführer nach Wien.

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