FAK will vor Hit gegen Salzburg weiter Druck aufbauen

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Die Austria will vor dem anstehenden direkten Duell weiter Druck auf Verfolger Salzburg aufbauen.

Die auf den 24. Meistertitel der Clubgeschichte zustrebenden Violetten gastieren in der 26. Runde am Sonntag (17.00 Uhr/live ORF ein, Sky Austria) in Mattersburg.

Elf Zähler beträgt aktuell der Vorsprung auf den Meister, der nach der Länderspielpause am Ostersonntag in Wien gastiert.

Spiel auf " Biegen und Brechen"

Die bereits 16 Spiele ungeschlagene Austria liegt vor dem Antreten im Burgenland auf Bundesliga-Rekordkurs. 61 Zähler in 25 Spielen hat zuvor noch kein anderes Team geschafft.

Peter Stöger erwartete sich am Sonntag aber trotz bisher zwei Saisonerfolgen gegen Mattersburg keinen leichten Gang. "Wir haben eine super Serie hingelegt und wollen versuchen, diese fortzusetzen. Aber ich erwarte eine Partie auf Biegen und Brechen", erklärte Austrias Trainer.

Auswärts noch ohne Niederlage

Beim 0:0 in Wiener Neustadt bekleckte sich die auswärts in dieser Saison noch nicht bezwungene Austria (10-3-0) zuletzt nicht mit Ruhm. Die Beteiligten werteten den ersten Punkteverlust im Frühjahr nach zuvor vier Siegen als ärgerlich, aber auch menschlich.

"Wenn wir nicht alles abrufen an einem Tag, kann es auch sein, dass wir einmal Unentschieden spielen. Es ist nicht leicht, immer voll zu punkten, das sieht man auch bei Salzburg", sagte Stöger.

SVM will dagegnhalten

Mattersburg will ebenfalls dagegenhalten. Dass der Gegner nach dem jüngsten Punkteverlust an den eigenen Stärken zweifeln könnte, war für Trainer Franz Lederer kein Thema.

"Das Resultat ändert nicht wirklich etwas, außer dass die Austria noch wacher an die Sache herangeht", vermutete der Langzeitcoach des SVM. "Gegen die Austria ist totale Aufmerksamkeit gefragt, um in taktischer Disziplin ein Höchstmaß zu bringen."

Diese wird gefragt sein. Bei der Austria herrscht gute Stimmung. Dass jene von Konkurrent nach den Spielen gegen Innsbruck (3:2) und die Admira (1:1) binnen weniger Tage zwischen Aufbruch und Tristesse schwankte, kosten den Wienern im Moment nur ein Lächeln.

"Bis jetzt ist viel aufgegangen"

Die Favoritner wollen sich als Tabellenführer aber ohnedies in erster Linie auf sich selbst konzentrieren.

"Wir arbeiten darauf hin, unsere Punkte zu holen. Ob jetzt jemand meint: Jetzt sind sie durch, jetzt ist es wieder knapp - auf das wollen wir uns nicht einlassen", meinte Stöger.

Dass der Verlauf des Frühjahrs bisher ganz nach dem Geschmack der Austria lief, war aber auch dem Erfolgscoach bewusst. Aus sieben Zählern Vorsprung wurden binnen fünf Runden elf. "Das war nicht so zu erwarten, wie auch schon die ganze Saison. Bis jetzt ist sehr viel aufgegangen", sagte Stöger.

Keine Schonung

Verzichten muss die Austria in Mattersburg nur auf den angeschlagenen Nacer Barazite. Schonung für den Schlager gegen Salzburg ist keine angesagt, auch nicht für Markus Suttner, Florian Mader, Alexander Grünwald und Alexander Gorgon. Dem Quartett droht bei der nächsten Gelben Karte eine Sperre.

Gute Erinnerungen an Mattersburg hat Philipp Hosiner. Der Torjäger erzielte beim 4:2-Auswärtssieg im Herbst seine ersten beiden Treffer für die Austria, beim 3:1-Heimsieg war der Eisenstädter erneut zweimal erfolgreich.

Unangenehmer Gegner

Mattersburg erwies sich bei beiden Niederlagen als unangenehmer Gegner. Anders als in der Ferne wollen die Burgenländer auch wieder als Heimmacht glänzen.

Aktuell klappt dies mit drei Siegen und einem Remis in den jüngsten vier Partien und noch dazu ohne Gegentreffer hervorragend. "Es ist gut zu wissen, dass wir zu Hause jeden Gegner ärgern können", sagte Lederer. Von den letzten elf Heimspielen gegen die Austria hat Mattersburg dennoch nur eines gewonnen. Sieben Mal siegten die Gäste.

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