Rasen als Wackers Nachteil?

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RBS will gegen Wacker verlorene Punkte zurückholen

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Das Thema Titelverteidigung hat man in Salzburg zumindest offiziell ad acta gelegt.

"Wir müssen uns jetzt auf die Sachen konzentrieren, die wir selbst in der Hand haben. Und das ist, Platz zwei abzusichern", erklärte Trainer Roger Schmidt vor dem Spiel der 25. Runde der Bundesliga in Innsbruck am Sonntag (16.00 Uhr).

Für die Tiroler ist das Duell mit dem klaren Favoriten ebenso wichtig, nur zwei Punkte ist man vom Tabellenende getrennt.

Salzburger Devise: Punkte zurückholen

Salzburg, das am Mittwoch mit dem 1:1 in Wolfsberg weiter an Boden auf die Spitze verlor und nun schon elf Verlustpunkte hinter Leader Austria liegt, hat einiges gutzumachen.

"Diese zwei Punkte wollen wir uns gegen Innsbruck zurückholen", sagte Schmidt und forderte: "Dafür müssen wir aber die Chancen verwerten und uns in der Defensive stabilisieren. Die Mannschaft muss wieder zur Basis zurück und wieder die Kombinationsfreude finden."

"Keine leichte Aufgabe"

Dass es kein Selbstläufer am Tivoli wird, wo Wacker die jüngsten drei Partien gegen Admira, Mattersburg und Wr. Neustadt allesamt gewonnen hat, ist Schmidt klar. "Es erwartet uns keine leichte Aufgabe, denn der Gegner hat zwischenzeitlich an Linie und Stabilität gewonnen", betonte der 45-Jährige, der weiter fest an den eingeschlagenen Weg glaubt.

"Wir sind nach wie vor auf einem guten Weg und dürfen uns nicht rausbringen lassen. Auch wenn Widerstand da ist, müssen wir jetzt noch enger zusammenrücken", forderte der Deutsche, dem nur der verletzte Valentino Lazaro fehlt.

Kirchler fürchtet eigenen Rasen

Innsbruck-Coach Roland Kirchler gab sich optimistisch: "Wir wollen etwas holen. Salzburg ist sicher nicht mehr in der Form des Herbsts", sagte der Tiroler. Damals war Wacker mit 2:0 bzw. 4:0 besiegt worden. Das 0:4 bei der Wiener Austria am vergangenen Samstag sei "vielleicht die richtige Watschen" gewesen, meinte Kirchler, dessen Team zwar 25 Minuten lang gute Figur machte, sich dann aber mit plumpen Fehlern ins eigene Knie schoss. "Da haben wir uns selbst geschlagen, wenn wir diese Fehler auch gegen Salzburg machen ..."

Als möglichen Nachteil sah Kirchler, dem nur Bergmann (Meniskus) fehlt, allerdings ausgerechnet das heimische Grün. "Unser Nachteil ist der gute Zustand des Platzes, das kommt den Salzburgern entgegen." Klarerweise studierte er das Spiel der Salzburger beim WAC.

"Das hat uns gezeigt, wie es geht. Wir wollen den Spielfluss der Salzburger unterbinden und immer direkt am Mann stehen." Innsbruck ist bereits seit sechs Spielen gegen die Salzburger sieglos.

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