Befreite Admira empfängt den Favoritenschreck

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Nach dem 2:1-Erfolg bei Sturm Graz verspürt Admira Wacker wieder Aufwind.

Am Samstag (18.30 Uhr) empfangen die abstiegsgefährdeten Niederösterreicher, die punktegleich mit Schlusslicht Wr. Neustadt sind, allerdings Favoritenschreck WAC, der zuletzt innerhalb von vier Tagen zu Hause Rapid besiegte und Salzburg ein Remis abrang.

Für Admira-Coach Dietmar Kühbauer ist die Sache klar: "Wir wollen als Sieger vom Platz gehen."

Sieg in Graz als "Befreiungsschlag"

Der Sieg in Graz war für die Admira der erste Erfolg nach elf enttäuschenden Runden, in denen nur ein Punkt gelang. Jetzt will man auch die Negativserie in der Südstadt, in der es zuletzt fünf Niederlagen en suite setzte, beenden.

"Das war schon ein Befreiungsschlag, die Serie war für den Schädel ein Wahnsinn", befand Kühbauer und forderte: "Jetzt müssen wir etwas folgen lassen. Wir müssen unsere Stärken ausspielen, Leidenschaft und Laufbereitschaft zeigen und uns in der Offensive noch mehr zutrauen. Der WAC ist eine sehr kompakte Truppe."

Admira-Defensivmann Rene Seebacher, ein gebürtiger Kärntner, zeigte sich höchst optimistisch: "Der WAC schwimmt auf einer Erfolgswelle, doch die Admira wird diesen Lauf stoppen. Mit einer kompakten Mannschaftsleistung steht einem Sieg gegen die Kärntner nichts im Wege."

Riesentöter WAC kommt selbstbewusst

Der vier Runden unbesiegte WAC kommt jedenfalls mit breiter Brust in die Südstadt, Trainer Nenad Bjelica zeigte sich von der Leistung beim 1:1 am Mittwoch gegen den Noch-Meister angetan.

"Meine Mannschaft hat das taktisch hervorragend gemacht", meinte der Kroate, sagte aber auch: "Das Spiel gegen die Admira ist eine andere Geschichte." Eine "besonders emotionale" noch dazu, wie Bjelica, der von 2004 bis 2006 für die Niederösterreicher kickte, betonte.

Die Kühbauer-Elf erwartet er gestärkt. "Sie haben sicherlich ein bisschen Selbstvertrauen getankt. Die Admira war zwar zuletzt zu Hause nicht so erfolgreich, aber davor sehr torgefährlich.

Bjelica: Physische Belastung kein Problem

Sie haben eine Offensive mit guten Alternativen", sagte der 41-Jährige, der freilich weiß, dass sich sein Team längst einiges an Respekt erarbeitet hat. "Das hat man an der Aufstellung der Salzburger gesehen, die mit einem doppelten Sechser gegen uns gespielt haben."

Dass man das dritte Spiel innerhalb von sieben Tagen zu bewältigen hat, sei kein Problem: "Wir haben diese Belastung schon in der Vorbereitung simuliert." Bjelica kündigte an, sein Team im Vergleich zum Spiel gegen die "Bullen" an mehreren Stellen zu verändern.

Während Polverino zurückkehrt, ist De Paula weiter gesperrt, auch Thonhofer muss zuschauen. Falk und Solano fallen weiterhin verletzt aus.

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