"Ob wir Sechster oder Neunter sind ist nicht wichtig"

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Vom letzten Tabellenplatz gestartet, nach drei Runden bereits auf Rang acht - der FC Wacker Innsbruck befindet sich im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga im Frühjahr in der Überholspur.

Sechs Punkte haben die Tiroler in den vergangenen fünf Tagen geholt und damit die niederösterreichischen Rivalen Admira und Wr. Neustadt hinter sich gelassen.

Der 1:0-Heimsieg am Mittwoch gegen Neustadt könnte sich als besonders wichtig herausstellen, waren die Gäste am Tivoli doch zumindest ebenbürtig.

Kirchler: "Wir wollen nur nicht Letzter sein"

"Wiener Neustadt hat uns unter Druck gesetzt. Aber in unserer Situation zählen die drei Punkte", betonte Wacker-Trainer Roland Kirchler.

Zwei Zähler liegt sein Team nun vor den Neustädtern, fünf vor der Admira, deren abgesagtes Spiel gegen Meister Salzburg noch ausständig ist.

Tabellenplatz acht ist für Kirchler eine Momentaufnahme. "Wir wollen am Ende nur nicht Letzter sein. Ob wir dann Sechster oder Neunter sind, ist nicht so wichtig", meinte der Wacker-Coach.

Wacker "verlor den Faden"

"Wir genießen jetzt die sechs Punkte aus den letzten zwei Spielen." Am Samstag geht es zum überlegenen Tabellenführer Austria. "Jetzt sind wir wahrscheinlich auch im Horr-Stadion Favorit. Im Fußball geht das ja recht schnell", scherzte Kirchler.

Um die gute Stimmung nach Spielende hatte ihn sein Team nach der frühen Führung durch Daniel Schütz allerdings lange zittern lassen.

"Eine halbe Stunde lang habe ich einen sehr guten Fußball gesehen. Das ist das, was ich mir von meiner Mannschaft erwarte", sagte Kirchler.

Pfeifenberger: "Niederlage kein Beinbruch"

"Dann haben wir den roten Faden verloren. Wir müssen analysieren wieso." Von hochkarätig war das Nachzüglerduell nach Seitenwechsel tatsächlich weit entfernt.

Die Neustädter hielten auch ohne ihren gesperrten Kapitän Peter Hlinka dagegen. "Wir haben einen Mörderaufwand betrieben", gestand Trainer Heimo Pfeifenberger.

"Diese Niederlage war ein kleiner Umfaller, aber kein Beinbruch. Sie haben uns in der Tabelle überholt, aber wir werden immer wieder die Chance bekommen, sie wieder zu überholen.“

13 Runden sind auch im Abstiegskampf noch ausständig.

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