"SVM ist immer unangenehm"

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Hyballa tüftelt noch an der Startaufstellung

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Sturm Graz startet am Samstag (18.30 Uhr) als erster der "Großen Vier" in die Frühjahrssaison der Bundesliga.

Die Steirer (35 Punkte) könnten bei einem Auswärtssieg gegen den SV Mattersburg vorerst mit dem Dritten Rapid (38) nach Punkten gleichziehen und auch deutlich näher an Titelverteidiger Salzburg (41) heranrücken.

Die Wiener sind erst am Sonntag im Derby im Einsatz, die Auftaktpartie der Salzburger beim WAC wurde abgesagt.

Hyballa: "Ziel sind drei Punkte"

"Wir wollen 16 gute Spiele machen. Wir fahren nach Mattersburg, um zu gewinnen, wollen unbedingt mit einem Dreipunkter starten", gab Sturm-Trainer Peter Hyballa die Marschroute vor.

Der Meinung schloss sich Michael Madl an. "Mattersburg auswärts ist immer unangenehm, aber das Ziel kann nur drei Punkte heißen", sagte der Defensivspieler.

Die Vorbereitung bei den Steirern ist nach Wunsch verlaufen, neue Spieler mussten nicht integriert werden, auf der anderen Seite wurden unzufriedene Akteure wie Darko Bodul und Florian Neuhold abgegeben.

Sturm: Videoanalyse schon in der Pause

"Wir haben gut trainiert", war Hyballa zufrieden. Die Steirer haben sich zudem abseits des Platzes weiterentwickelt. In den Pausen bei Heimspielen wird eine Videoanalyse durchgeführt.

"So kann man in Ruhe Dinge aus Hälfte eins besprechen", sagte Hyballa. Den Kickern könne man etwaige Fehler so besser vor Augen führen.

Offen ist, wer im Pappelstadion von Beginn an spielt, Hyballa tüftelte noch an seiner Startaufstellung.

Okotie und Bukva fraglich

Die beiden Mittelfeldspieler Tobias und Florian Kainz, die sich in der Vorbereitung sehr gut präsentiert hatten, sind gesperrt, zudem ist der Einsatz der leicht angeschlagenen Rubin Okotie und Haris Bukva fraglich.

Die Burgenländer können aber genauso wenig aus dem Vollen schöpfen. Neben den Langzeitverletzten Lukas Rath, Dominik Doleschal und Nedeljko Malic stehen auch die beiden gesperrten Innenverteidiger Alexander Pöllhuber und Martin Rodler nicht zur Verfügung.

Der aus der zweiten griechischen Liga gekommene Ivica Majstorovic wird daher wohl gleich zu Beginn in der Startformation stehen. Auch der Ex-Austria-Amateure-Linksverteidiger Michael Novak darf sich Hoffnungen auf einen Platz in der ersten Elf machen.

Lederer: "Keine Mannschaft weiß, wo sie steht"

"Jede Mannschaft hat Druck, Sturm will den Abstand auf Rapid verkürzen, wir den auf Ried", sagte Mattersburg-Trainer Franz Lederer zur Ausgangslage.

Zum Saisonstart sei allerdings immer eine gewisse Ungewissheit da. "Keine Mannschaft weiß wirklich, wo sie steht", betonte der längstdienende Bundesliga-Trainer.

Die Grazer seien jedenfalls in der Favoritenrolle. "Aber wir sind körperlich in einem sehr guten Zustand und wollen sie voll fordern", ergänzte Lederer.

SVM gegen Sturm noch ungeschlagen

Die siebentplatzierten Burgenländer können optimistisch ins Spiel gehen, haben sie doch den Heimvorteil auf ihrer Seite und die beiden bisherigen Saisonduelle ohne Niederlage überstanden.

Im Pappelstadion feierte Mattersburg am 4. August auch dank eines Naumoski-Doppelpacks einen 3:1-Sieg, in Graz folgte am 20. Oktober ein 0:0.

In der Vorbereitung mussten sich die Burgenländer, die sich auch für das 0:7-Debakel gegen Salzburg in der letzten Herbst-Runde rehabilitieren wollen, in acht Partien nur dem 1. HFK Olmütz (1:3) geschlagen geben, bei der Generalprobe am 9. Februar gab es mit dem 1:1 gegen den FC Haladas Szombathely eines von insgesamt vier Remis.

Wetter macht kein Problem

Die Partie ist trotz der widrigen Wetterverhältnisse gesichert, das war auch zu erwarten, hatte doch noch nie ein Bundesliga-Heimspiel von Mattersburg abgesagt werden müssen.

"Bei uns wird auch ohne Rasenheizung super Arbeit geleistet", lobte Lederer. Der Platz war rechtzeitig vor dem Schneefall mit Planen abgedeckt worden.

Schwierige Platzverhältnisse sind trotzdem zu erwarten. Davor fürchteten sich auch die Gäste. "

Hyballa will Änderung des Spielkalenders

Ich hoffe auf faire Bedingungen, man muss vor allem wegen der Verletzungsgefahr aufpassen", sagte Hyballa.

Sturms Trainer sprach sich für eine Änderung des Spielkalenders aus. "Vielleicht sollte man im Sommer mehr englische Wochen einbauen", meinte Hyballa.

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