Austria setzt sich von RBS ab

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Abbruch nach Last-Minute-Tor

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Das 6:0 ist Vergangenheit

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Wiener Neustadt will Chancenauswertung verbessern

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Der SC Wiener Neustadt will in der Bundesliga endlich wieder über Treffer jubeln.

Nach drei Runden ohne Torerfolg plant das Schlusslicht am Samstag (18.30 Uhr) gegen den Wolfsberger AC wieder anzuschreiben - und Revanche zu üben.

Der Aufsteiger aus Kärnten fügte den Niederösterreichern mit einem 6:0-Kantersieg im ersten Saisonvergleich die höchste Niederlage der jüngeren Bundesliga-Geschichte zu.

WAC ist Favorit

Der WAC gilt nicht nur deshalb als Favorit. Mit drei Erfolgen in der Ferne sind die Lavanttaler auswärts bisher erfolgreicher als zu Hause, zuletzt gewann die Elf von Nenad Bjelica beim SK Rapid mit 2:0.

Als Sechster liegt der Liga-Neuling auch im gesicherten Tabellenmittelfeld und hat aufgrund der für Dienstag fixierten Nachtragspartie gegen Sturm Graz auch noch ein Spiel weniger als die unmittelbare Konkurrenz absolviert.

"Wir wollen nun einmal in Wiener Neustadt Punkte sammeln und uns dann auf Sturm konzentrieren", meinte WAC-Trainer Bjelica mit Blick auf die Partie in Klagenfurt.

Vor den Blauweißen aus Niederösterreich habe man "absolut Respekt. Weil sie sich ebenso wie wir mit wenig Mitteln mehr oder weniger gut präsentieren."

6:0 kein Maßstab

Dass sich seine Kärntner in den ersten 16 Runden dabei weitaus besser geschlagen haben, sei nicht von Bedeutung. Auch das 6:0 Mitte September ist für Bjelica Vergangenheit.

"Für uns ist da alles gelaufen, für Neustadt gar nichts", urteilte der Kroate, der aber erneut auf sein Erfolgsrezept von damals vertrauen könnte.

Neben dem achtfachen Saisontorschützen Christian Falk könnte mit Mihret Topcagic wieder eine echte zweite Spitze zum Einsatz kommen.

Fix fehlen wird neben Kapitän Gernot Messner (Schambeinentzündung) auch der Spanier Jacobo. Dem Flügelspieler machen die Adduktoren zu schaffen, er soll Sonntag wieder ins Training einsteigen.

Wiener Neustadt muss ohne den gesperrten Stefan Rakowitz sowie Außenverteidiger Jiri Lenko (Adduktoren) auskommen.

"Es fehlt an Konsequenz"

Nach vier Niederlagen und 1:10 Toren in den vergangenen Runden wäre ein Punktgewinn für das Selbstvertrauen des zwei Zähler hinter Wacker Innsbruck liegenden Tabellenletzten wichtig.

"Wir müssen alles daran setzen, zu Hause wieder zu punkten", sagte Trainer Heimo Pfeifenberger, der auf eine Reaktion seiner Mannschaft hofft: "In Wolfsberg haben wir eine bittere Klatsche bekommen, da haben wir etwas gutzumachen. So wie damals werden wir garantiert nicht mehr auftreten."

Ein Dorn im Auge ist dem Ex-Teamstürmer vor allem die Harmlosigkeit vor dem gegnerischen Gehäuse. "In 16 Spielen elf Tore zu schießen ist viel zu wenig. Wir haben Möglichkeiten, es fehlt aber an Konsequenz und Durchschlagsvermögen. Da wird es Zeit, dass wir besser werden."

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