Alte Bekannte, frischer Wind

Aufmacherbild
 

Ried will nach Debakel Wiedergutmachung

Aufmacherbild
 

Mit SV Ried und SV Mattersburg stehen einander am Samstag (18.30 Uhr) in der 15. Runde der Bundesliga zwei angeschlagene Teams gegenüber.

Die Oberösterreicher sind zuletzt in Wien gegen die Austria mit 1:6 unter die Räder gekommen.

Ein Debakel, das Trainer Heinz Fuchsbichler den Job kostete.

Die Burgenländer, die stark in die Saison gestartet waren, sind seit dem 2:1 am 25. August gegen Ried mittlerweile acht Ligapartien ohne Sieg und auf Rang acht abgerutscht.

Schweitzer wieder Interims-Coach

Für Fuchsbichler rückte bei den Riedern Co-Trainer Gerhard Schweitzer ins erste Glied.

Wieder einmal, denn der 49-Jährige springt bei den Innviertlern traditionell als Interimslösung in die Bresche.

"Es ist klar, dass so eine Niederlage wie gegen die Austria erst einmal verdaut werden muss. Es ist aber auch eine Chance. Die Mannschaft kann jetzt Stärke zeigen und beweisen, dass das 1:6 nur eine Eintagsfliege war", sagte Schweitzer.

"Mattersburg gibt immer Gas"

"Speziell zuhause ist das jetzt eine gute Gelegenheit, um unbedingten Willen und Leidenschaft zu zeigen“, meinte der SVR-Coach.

Schweitzer stellt seine Schützlinge auf einen kampfkräftigen Gegner auf Augenhöhe ein.

"Mattersburg gibt immer Gas, da müssen wir dagegen halten, sonst wird es nicht funktionieren."

SVM als unangenehmer Gegner

Tormann Thomas Gebauer erwartet eine klare Reaktion aufs 1:6, um die Fans zu versöhnen.

„Wir müssen die Fans so schnell wie möglich wieder auf unsere Seite bringen. Und wir müssen an den internationalen Plätzen dranbleiben“, forderte Gebauer.

"Das geht nur durch Einsatz und Kampfgeist. Wenn wir als Einheit auftreten, dann haben wir zuhause gegen Mattersburg gute Chancen“, meinte der Kapitän, der Mattersburg aber als "unangenehmen Gegner" bezeichnete.

"Wir müssen effizienter sein"

"Die Spiele gegen Ried sind meistens enge Kisten", meinte Mattersburg-Coach Franz Lederer.

"Dass beide Teams derzeit nicht in Hochform sind, das ist belegbar", weiß der 48-Jährige.

Nach Ansicht des mit Abstand längst dienenden aktuellen Ligatrainers fehlt beim SVM nicht viel, um wieder so erfolgreich wie noch vor einigen Monaten zu spielen.

"Es fehlt nur dieser bedingungslose, unbedingte Wille, den Ball über die Linie zu bringen. Wir müssen vor dem gegnerischen Tor effizienter sein."

Knoten bei Bürger geplatzt

Da kommt Lederer die von Patrick Bürger am vergangenen Samstag gegen den WAC beendete Torsperre gerade recht.

"Ich glaube, dass der Knoten bei ihm geplatzt ist", meinte Lederer über seinen Paradeangreifer.

Nach Ansicht von Lederer haben die Rieder deutlich mehr Druck:

"Ried hat einfach den Anspruch, dass ein Heimmatch gegen Mattersburg gewonnen werden muss."

Zum Seitenanfang»
Mehr zum Thema

LAOLA Meins - Tags folgen