Hyballa: "Wir müssen geil auf das Tor sein"

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Nenad Bjelica (WAC-Trainer): "Ich bin zufrieden mit meiner Mannschaft, wie sie sich in der zweiten Hälfte präsentiert hat. In der ersten Hälfte hatten wir zu viel Respekt, haben zu viele lange Bälle gespielt, zu wenig Risiko genommen. Danach haben wir mehr kombiniert, sind zu mehr Chancen gekommen, aber unglücklich in Rückstand geraten. Aufgrund der zweiten Hälfte hätten wir uns einen Sieg verdient, aber ein 1:1 ist auch okay. Gegen einen Gegner, der die letzten vier Spiele gewonnen hat, haben wir uns gut präsentiert. Fehler passieren, die Reaktion auf das Wiener-Neustadt-Spiel war gut, jetzt konzentrieren wir uns auf Innsbruck."

Peter Hyballa (Sturm-Trainer): "Ich finde es erstmal wichtig, dass wir eine gute Entwicklung im Spiel hatten. Ich fand die erste Hälfte sehr, sehr gut, da waren wir sehr reif. Geärgert hat mich, dass wir 'Passfenster' hatten, da hätten wir aggressiver und schneller sein müssen und geil auf das Tor sein. Ich fand das trotzdem sehr reif gespielt von uns, das letzte Fünkchen Überraschung hat vielleicht gefehlt. Ich bin aber sehr zufrieden. Imre Szabics ist ein erfahrener Luchs, der schleicht immer um den Sechzehner herum. Es war heute vieles da, was wir vorher besprochen hatten, der letzte Zug hat dann aber gefehlt. Wir hätten uns nicht beschwert, wenn wir Dritter geworden wären. Wir waren nahe dran, aber jetzt nehmen wir auch den einen Punkt. Ich habe noch so ein paar Jungdachse reingebracht, wir gehen den Weg schon ganz gut."

Johannes Focher (Sturm-Torhüter): "Das ist natürlich schade. Wir haben in der zweiten Hälfte gut begonnen, sind dann hinten geschwommen, der WAC hatte viele Standards. Ich bin beim Gegentreffer ein bisschen zu weit vor dem Tor gestanden, das muss ich mir noch genauer ansehen. Ich denke, elf Leute auf dem Platz plus die anderen draußen leisten gute Arbeit."

Michael Liendl (WAC): "Es wäre mehr drinnen gewesen, vor allem aufgrund der zweiten Hälfte, da waren wir die bessere Mannschaft. Unterm Strich können wir aber zufrieden sein. Mir macht es sehr viel Spaß, habe viele Ballkontakte, die Mannschaft sucht mich, so kann ich meine Stärken ausspielen. Es ist wichtig, nach so einem grottenschlechten Spiel wie am Samstag gegen Wiener Neustadt so eine Leistung zu bringen. Wir waren auf Wiedergutmachung aus, das ist uns gelungen."

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