Jubelt der Aufsteiger auch im zweiten Saisonduell?

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Nach den jüngsten Punktgewinnen gegen Clubs wie Rapid, Austria oder Admira hat Fußball-Bundesliga-Aufsteiger WAC bereits das nächste Opfer im Visier.

Mit der Euphorie von fünf Runden ohne Niederlage im Rücken peilen die Kärntner am Samstag im Heimspiel gegen SV Ried drei Punkte an - in diesem Fall würde man den Europacup-Plätzen wieder ein Stück näher rücken.

Auf Kurs Richtung Europa?

Trainer Nenad Bjelica war allerdings im Vorfeld bemüht, die Erwartungen etwas zu dämpfen.

"Wir sind derzeit sicher in einer besseren Form als die Rieder. Aber sie haben ein bisschen mehr Qualität im Kader, deshalb wird es eine ausgeglichene Partie. Entscheidend wird sein, welche Mannschaft mehr in das Match investiert", erklärte der Kroate.

Nach anfänglichen Schwierigkeiten fand sich der WAC immer besser in der Bundesliga zurecht - als Wendepunkt sieht Bjelica den 1:0-Heimsieg am 26. August gegen Rapid.

"Das hat uns viel Moral gegeben, nach diesem Match ist unser Lauf so richtig losgegangen. Doch schon davor haben wir uns gut präsentiert, aber oft auch mit viel Pech verloren."

Sturm dicht auf den Fersen

Mittlerweile rangieren die Wolfsburger an der fünften Stelle, was an den Saisonzielen jedoch nichts geändert hat. "Wir können mit dem dritten, vierten oder fünften Platz spekulieren, aber uns interessiert nur, in der Liga zu bleiben. Erst wenn wir zehn Runden vor Schluss 40 Punkte haben, werden wir nach vorne schauen", versprach Bjelica.

Trotz des zuletzt stark gewachsenen Selbstvertrauens will der 41-Jährige das Duell mit den Innviertlern nicht auf die leichte Schulter nehmen.

"Sie spielen ja keine Katastrophen-Saison, sondern haben nur drei Punkte weniger als wir. Heuer sind sie auswärts stärker als daheim, daher sind wir gewarnt. Hoffentlich kommen sie jetzt in eine Phase, in der sie daheim gewinnen und auswärts verlieren", sagte Bjelica über die Oberösterreicher, die bisher - so wie auch der WAC - in der Fremde mehr Punkte als vor eigenem Publikum holten.

Sorgen in der Keine-Sorgen-Arena?

Die Stärke der Rieder abseits ihres Heimstadions gibt selbst ihrem Trainer Rätsel auf. "Eigentlich haben wir uns auswärts gar nicht so viele Chancen wie daheim erarbeitet, waren aber effizienter", meinte Heinz Fuchsbichler.

In der Keine-Sorgen-Arena lief es für die seit sechs Runden sieglosen Innviertler hingegen alles andere als wunschgemäß, was laut dem Steirer auch durch eine mentale Blockade erklärbar ist.

"Unsere Leistungen in den Heimspielen waren zuletzt in Ordnung, aber unterm Strich stehen zu wenige Punkte. Wenn wir ein Erfolgserlebnis haben, geht alles wieder in die richtige Richtung. Jetzt ist es einmal wichtig, nicht zu viel darüber nachzudenken."

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