LAOLA1: Mit Jezek, Plassnegger und Co. sind einige Führungsspieler gegangen. Was wird von dir erwartet, was erwartest du dir?

Katzer: Ich bin jetzt der routinierteste Spieler im Team und versuche, diese Erfahrung einfließen zu lassen und den jungen Spielern täglich im Training Tipps zu geben. Meine Aufgabe – die nehme ich gerne an - ist es, dass ich jedem Einzelnen helfen kann.

LAOLA1: Hätte es dich einmal gereizt, nicht nur ein Training, sondern auch ein Spiel unter Toni Polster zu bestreiten?

Katzer: Ich kann dazu nichts sagen, habe nur vier Tage unter ihm trainiert. Ich wünsche ihm alles Gute für die Zukunft, die Beweggründe des Vereins kenne ich nicht. Ob es mich gereizt hätte oder nicht? Daran habe ich überhaupt nicht gedacht. Ich wollte einfach das erste Spiel positiv bestreiten. Dass das keine Situation war, die man immer wieder erlebt, ist auch klar. Aber im Profi-Fußball kann vieles passieren.

LAOLA1: Der neue Trainer Oliver Lederer ist nur zwei Jahre älter als du, bei den Stationen Admira und Rapid habt ihr euch nur knapp verpasst. Kennt man sich trotzdem?

Katzer: Ja, ich habe mit ihm bei den Amateuren gespielt, auch wenn er schon bei den Profis mittrainiert hat. Ich habe ihn also schon vor langer Zeit kennengelernt. Auch im Zuge einer Kreuzband-Therapie bei Michael Götz, der ein Physiotherapeuten-Zentrum hat, wo Oliver Lederer arbeitete, habe ich ihn besser kennengelernt und mit ihm über Fußball geplaudert. Jetzt ist er ein junger, ambitionierter, akribisch genauer Arbeiter, der einen sehr guten Stand innerhalb der Mannschaft hat. Er bringt viel Schwung und jetzt schon seine Philosophie rein. Es ist toll, wie er das macht.

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