LAOLA1: In deiner Anfangszeit standen viele Routiniers im Kader, die inzwischen zu einem guten Teil weg sind. Bist du mit deinen knapp 21 einer, der schon Verantwortung übernehmen will, oder ist das in diesem Alter noch zu viel verlangt?

Kainz: Man sieht im Fußball zunehmend, dass das Alter nicht mehr eine so große Rolle spielt, wenn ich daran denke, dass auch viele junge Spieler schon Kapitäne sind. Ich glaube, wenn ich immer spiele und jetzt auch schon ein bisschen Erfahrung in der Bundesliga habe, dass ich mich nicht mehr verstecken brauche. Natürlich war es, als wir Meister geworden sind, so, dass wir relativ viele Routiniers hatten. Da war es in schwierigen Situationen leichter, dass man sich hinten anstellt und die vorangehen. Wir haben auch jetzt noch routiniertere Spieler als mich. Ich gehe aber trotzdem mit einem positiven Gefühl an das Ganze heran.

LAOLA1: Bei Sturm setzt man derzeit intensiv auf die Zusammenarbeit mit einem Mentaltrainer. Der Umgang damit ist natürlich für jeden eine persönliche Sache. Nutzt du das gerne, oder ist es nicht so deins?

Kainz: Prinzipiell finde ich Mentaltrainer im Fußball okay, aber das muss jeder für sich selbst rausfinden. Ich persönlich habe ganz gute Erfahrungen damit gemacht. Ich weiß auch für mich persönlich, wann es gut oder schlecht läuft und was ich machen muss. Aber natürlich hilft der Mentaltrainer.

LAOLA1: In Sturms Offensive kommen Daniel Beichler und Robert Beric immer besser in Schuss. Wie sehr hilft dir das?

Kainz: Das sind in meinen Augen zwei super Stürmer. Da haben wir schon gut eingekauft. Für „Beichi“ freut es mich persönlich, denn nach so vielen Verletzungen jetzt so zurückzukommen, finde ich beeindruckend. Wenn Marco Djuricin dann auch noch zurückkommt, wird der Konkurrenzkampf noch einmal erhöht. In der Offensive sind wir dann ganz gut aufgestellt.

Das Gespräch führte Peter Altmann

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