Der nächste Deutschland-Legionär

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Robert Zulj wechselt von Salzburg zu Greuther Fürth

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Der Transfer ist perfekt.

Offensivmann Robert Zulj wechselt von Meister Salzburg zum deutschen Zweitligisten Greuther Fürth und unterschreibt dort einen Vertrag für drei Jahre.

Der 22-Jährige war erst im Winter von der SV Ried in die Mozartstadt gekommen, zuletzt verdichteten sich die Gerüchte um seinen Abgang.

Ein Wechsel hat sich abgezeichnet

Salzburg-Sportchef Ralf Rangnick bot den Oberösterreicher auch schon in der Öffentlichkeit indirekt an, als er bei "Sky Sport News HD" zuletzt meinte: "Sollte Robert an uns herantreten und den Wunsch äußern, zu wechseln und wir uns mit dem Verein zu vernünftigen Bedingungen einigen, möchte ich nicht ausschließen, dass wir ihn abgeben - auf Leihbasis oder auch fix."

Fix ist es geworden und damit auch die Erfüllung eines Traums, wie es der U21-Teamspieler, der dem erweiterten Kader der A-Nationalmannschaft angehört, selbst formuliert.

"Es war schon immer mein Traum in Deutschland zu spielen. Für mich ist der Wechsel zur Spielvereinigung genau der richtige Schritt", so Zulj, der bei den Bayern auf seinen früheren Teamkollegen bei der SV Ried, Wolfgang Hesl, treffen wird.

"Er weiß, wo das Tor steht"

Die "Kleeblätter", die den Wiederaufstieg in die Bundesliga in der Relegation gegen den Hamburger SV versäumten, haben beim variablen Offensivspieler - wie auch das im Winter stark interessierte 1860 München - schon länger genauer hingesehen.

"Wir haben Robert schon seit langer Zeit beobachtet. Er ist ein technisch sehr versierter Spieler, mit einem guten Abschluss. Robert kann im Sturmzentrum sehr flexibel eingesetzt werden. Er weiß wo das Tor steht", streut Präsident Helmut Hack bereits im Vorfeld Rosen.

Die grün-weiße Alternative abgelehnt

Eine grün-weiße Alternative hätte es auch in Österreich gegeben, Zulj war im Tauziehen um Terrence Boyd (der bekanntlich zu Salzburg-Schwestern-Klub Leipzig wechselte) Rapid als Ersatz angeboten worden.

Der Stürmer lehnte ab, wie er auch LAOLA1 bestätigte. Dem Angebot aus Deutschland konnte der 15-fache U21-Teamspieler dann nicht mehr widerstehen.

Dieser Transfer hat sich auch insofern abgezeichnet, als dass Zulj im späten Frühjahr nur noch Ergänzungsspieler war und mit Trainer Roger Schmidt, der ihn als Wunschspieler holte, sein Fürsprecher Nummer eins nach Leverkusen wechselte.

Reyna wechselt auf Leihbasis

Das ist nicht die einzige Salzburg-Nachricht dieses Donnerstags: Denn während Zuljs Wechsel fix ist, geht Yordy Reyna auf Leihbasis.

Nach einer enttäuschenden Debüt-Saison, die der 20-Jährige hauptsächlich beim FC Liefering verbrachte, konnte der peruanische Offensivspieler als Testspieler den SV Grödig überzeugen.

Und weil der Meister dem Lokalrivalen deutlich entgegenkam, spielt Reyna die kommende Saison auch im Dress des Europacup-Starters.

 

Bernhard Kastler

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