Nur sieben Monate hielt er beim Retortenklub durch. Gemeinsam mit dem von ihm geholten Trainer Marco Kurz wurde er im April dieses Jahres gefeuert. Danach gelang den bis dahin inferioren Hoffenheimern unter Coach Markus Gisdol noch der Klassenerhalt.

„Seine Zeit in Hoffenheim war sehr enttäuschend. Er konnte sich nicht ins komplizierte Vereinskonstrukt einfinden. Der Kader stieg unter ihm auf gefühlte 50 Spieler an“, meint Gruber.

Österreich kein Abstieg für Müller

Die Anstellung bei Rapid ist für Müller nun die Chance, sich zu rehabilitieren. „Für ihn ist es eine reizvolle Aufgabe, um wieder ins Geschäft zurückfinden. Rapid ist immerhin das Aushängeschild des österreichischen Fußballs. Nach der Zeit in Hoffenheim war er in der Bundesliga schwer vermittelbar. Er hätte vielleicht noch bei einem mittelmäßigen Zweitligaklub Platz gefunden“, urteilt der „Spox“-Chefreporter.

Die österreichische Liga sei aber keinesfalls ein Abstieg, so Gruber. „In Deutschland wird die Alpenrepublik oft belächelt. Aber man sieht beispielsweise an Peter Stöger, dass in Österreich nicht schlecht gearbeitet wird.“

 

Jakob Faber

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