Ried angelt sich Austrias Murg

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Ein Trio für "SV Ried neu"

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Ein arbeitsreiches Wochenende liegt hinter Stefan Reiter.

Der Manager der SV Ried hat gleich drei neue Spieler unter Vertrag genommen - und mit Thomas Murg einen kleinen Coup gelandet.

Der 19-Jährige, der vergangene Saison auf vier Champions-League-Einsätze bei der Wiener Austria kam, kommt ins Innviertel.

Eigentlich hätte das Offensiv-Talent noch ein Jahr Kontrakt bei den "Veilchen" gehabt, doch nun unterschreibt dieses vier Jahre bei Ried.

Ried ist stolz auf Murg-Verpflichtung

"Wir sind sehr zufrieden, dass wir mit allen Spielern, mit denen wir seit Wochen in Gesprächen waren, jetzt auch positiv anschließen konnten. Mit Thomas Murg ist es uns gelungen, eines der vielversprechendsten österreichischen Talente langfristig an den Verein zu binden. Darauf sind wir sehr stolz", lässt Reiter via Klub-Aussendung wissen.

Der Steirer, der 2012 vom GAK nach Wien wechselte und U21-Teamspieler ist, freut sich ebenso: "Ich komme zu einem Verein mit einem super Umfeld. Das ist wichtig für meine Entwicklung. Ich möchte Stammspieler werden und mich hier durchsetzen."

Mit Stefan Lainer wechselt ein Rechtsverteidiger zu den "Wikingern", der seinen neuen Trainer Oliver Glasner bereits kennt. Denn Lainer, Sohn von Ex-Kicker Leo, kommt von Liefering (Vertrag bis 2015), dem Farmteam der "Bullen", wo Glasner Co-Trainer war.

Durakovic soll als Nr. 1 aufgebaut werden

Der 21-Jährige unterschreibt zwei Jahre plus Option, der neue dritte Goalie Reuf Durakovic (20/Dornbirn) drei Jahre plus Option.

"Stefan Lainer hatten wir schon länger unter Beobachtung. Wir haben schon im Winter überlegt, ihn zu holen. Wir schätzen seine Qualitäten sehr hoch ein", freut sich Reiter.

Lainer darf sich nun Bundesliga-Spieler nennen: "Ich denke, dass ich mich sehr gut weiterentwickeln kann. Ich habe von vielen Freunden und Bekannten immer nur Positives über Ried gehört. Die Fans und das Stadion sind ebenfalls super. Oliver Glasner ist ein sehr guter Trainer, der mich auch persönlich sicher weiterbringen kann."

Durakovic wird die Nachfolge des zum FC Bayern gewechselten Ivan Lucic antreten und als Kooperationsspieler bei Regionalligist St. Florian spielen." Er bekommt von unserer Seite einen Vertrauensvorschuss", vertraut der Manager auf die Wahl seines Tormann-Trainers.

Ein Spieler soll mindestens noch kommen

"Hubert Auer hat sich für ihn entschieden. Er galt lange als eines der größten Talente, kam aber durch einige unglückliche Transfers außer Tritt. Wir glauben, dass wir mit ihm einen Tormann haben, den wir langfristig auch zur Nummer eins aufbauen können. Es passt zu unserem Konzept, wie auch Samuel Radlinger und Ivan Lucic dazu gepasst haben", schildert Reiter.

Der 53-Jährige ist noch nicht am Ende, ein neuer Spieler soll demnächst kommen. Dabei wird es sich wohl um den Ersatz für Stürmer Rene Gartler handeln.

"Dieser Transfer sollte in den nächsten Tagen über die Bühne gehen. Dann hätten wir das Team zusammengestellt, mit dem wir in das Training für die neue Saison starten wollen. Falls Oliver Glasner dann noch Bedarf für einen Neuzugang sieht, hätten wir budgetär noch Spielraum für ein oder zwei weitere Spieler“, so Reiter.

Neue Spieler für neue Philosophie

„Wichtig ist mir festzuhalten, dass keiner der Neuzugänge als Ersatz für einen Abgang gekommen ist. Im Vordergrund stand bei der Auswahl der neuen Spieler unsere Spielphilosophie, die wir in der kommenden Saison umsetzen wollen."

Glasner, der im Urlaub weilt, aber über alles am Laufenden ist, will bekanntlich den Salzburger Stil auch in Oberösterreich spielen lassen.

Zuletzt wurden mit Didi Elsneg und Denis Streker schon weitere Spieler dafür gewonnen.

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