Ried trennt sich von Fuchsbichler

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Die SV Ried trennt sich mit sofortiger Wirkung von Trainer Heinz Fuchsbichler.

Das gibt der Klub in einer Aussendung bekannt

Offenbar hat das 1:6-Debakel bei der Wiener Austria das Fass zum Überlaufen gebracht.

"Keine spielerische Weiterentwicklung erkennbar"

"Wir haben eine unbefriedigende sportliche Gesamtsituation. Es war in der Mannschaft keine spielerische Weiterentwicklung erkennbar", erklärt Stefan Reiter.

Der Manager macht das weniger am Tabellenplatz fest - der würde mit Rang fünf ja einigermaßen passen.

"Sieht man auf die Tabelle, so stehen wir auf den ersten Blick nicht so schlecht da. Tendenziell war in den vergangenen Monaten spielerisch ein Abwärtstrend festzustellen. Es gab unterschiedliche Auffassungen zwischen Heinz Fuchsbichler und dem Vorstand, warum wir in dieser Situation sind."

Zu hohe Erwartungshaltung?

Fuchsbichler, der erst seit Sommer im Amt war, sah das Unheil schon kommen.

"Für mich war klar, dass man nach dieser Woche nicht einfach zur Tagesordnung zurückkehren kann."

Der 44-Jährige, der einen Tag vor seinem 45. Geburtstag die Entlassung hinnehmen musste, ist auf der Suche nach Gründen zu folgendem Ergebnis gekommen:

"Es gibt in Ried eine sehr hohe Erwartungshaltung von außen. Viele glauben, dass Ried auch heuer wieder ganz vorne mitspielen muss. Der Kader ist aber dünn und wir hatten immer wieder Verletzungen. Da ist diese Erwartungshaltung einfach unrealistisch."

Bei den Innviertlern übernimmt der bisherige Co-Trainer Gerhard Schweitzer zusammen mit Amateure-Coach Michael Angerschmid interimistisch bis ein neuer Chefcoach kommt.

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