Rapid verliert Test gegen Paris Saint Germain knapp

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SK Rapid Wien hat am Freitagabend im letzten Test vor dem ersten Pflichtspiel eine 1:2-(1:0)-Niederlage gegen Frankreichs Meister Paris St. Germain bezogen.

Christopher Trimmel (16.) sorgte für die Führung der Hütteldorfer, doch Javier Pastore (77.) und Kevin Gameiro (81.) schossen die Franzosen in einer unterhaltsamen Partie vor 15.200 Zuschauern im Gerhard-Hanappi-Stadion noch zum Sieg

Hofmann wird geschont

Die Gäste, die erst vor einer Woche mit der Saisonvorbereitung begonnen und am Dienstagabend bei Sturm Graz 1:3 verloren hatten, traten jedoch nur mit einer B-Elf ohne Stars wie Zlatan Ibrahimovic an.

Bei Rapid wurde Kapitän Steffen Hofmann nach seiner langen Verletzungspause im Hinblick auf das Cup-Match am Sonntag (16.30 Uhr) beim LASK geschont.

Umstellungen in der Pause

Wegen des Gastspiels in Linz schöpfte Trainer Zoran Barisic in der Pause auch sein gesamtes Wechselkontingent aus.

Er brachte insgesamt neun frische Spieler, darunter die beiden prominenten, ausgeliehenen Neuzugänge, Tormann Samuel Radlinger (von Hannover) und Innenverteidiger Christopher Dibon (von Salzburg).

Rapid nützt erste Chance

Rapid nutzte vor 15.200 Zuschauer gleich die erste Chance im Spiel: Nach einem Eckball war Ersatz-Kapitän Trimmel zur Stelle und traf aus kurzer Distanz zum 1:0.

Nicht einmal eine Minute später hätte Louis Schaub per Kopf das 2:0 machen müssen, setzte den Ball aber über die Latte. Auch in der Folge gaben die Hütteldorfer vor den Augen von LASK-Trainer Karl Daxbacher klar den Ton an.

So verfehlte etwa ein Schuss von Marcel Sabitzer aus spitzem Winkel sein Ziel nur knapp (42.).

Rapid vergibt weitere Chancen

Die in der zweiten Hälfte neu formierte Rapid-Mannschaft ging weiterhin mit viel Elan ans Werk. Weitere grün-weiße Tore blieben aber aus.

Die besten Chancen nach der Pause hatte US-Stürmer Terrence Boyd, der einmal hauchdünn eine Flanke verfehlte (66.) und knapp danach am Tormann scheiterte (69.).

Diese vergebenen Chancen sollten sich rächen, denn binnen vier Minuten drehte PSG die Partie: Zunächst traf Javier Pastore per Volleyschuss zum Ausgleich, wenig später "nudelte" Kevin Gameiro den Ball aus spitzem Winkel zum Endstand ins Tor.

Protest gegen Klub-Führung

Die Rapid-Fans auf der Westtribüne hatten bereits zuvor ihren Unmut gegen den Club-Vorstand zum Ausdruck gebracht:

"Egal, ob schweigend oder laut, unsere Liebe zu Rapid ist unüberhörbar - Vereinsführung: Euer Versagen ist unübersehbar" stand auf Spruchbändern zu lesen.

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