Kehrt Moniz zum Hamburger SV zurück?

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Kaum stellen sich bei Salzburg Erfolge ein, sorgt ein neues Gerücht für Zündstoff.

Trainer Ricardo Moniz, der mit den Bullen die Bundesliga-Tabelle anführt und beim 3:0 gegen Slovan Bratislava auch in der Europa League ein Erfolgserlebnis feiern durfte, wird mit einem anderen Verein in Verbindung gebracht.

Genauer gesagt, handelt es sich um einen ehemaligen Arbeitgeber des Niederländers, den Hamburger SV.

Wie das "Hamburger Abendblatt" berichtet, sollen die Hamburger auf der Suche nach einem Nachfolger für Michael Oenning ein Auge auf ihren ehemaligen Techniktrainer geworfen haben.

Rückkehr von Moniz zum HSV?

Kann man den deutschen Medienberichten Glauben schenken, soll Sportchef Frank Arnsesen bereits in Verhandlungen mit Moniz stecken.

Der Name taucht aber überraschend auf der Wunschliste des Traditionsvereins auf. Bisher kursierten Namen wie Marco van Basten, Morten Olsen, Dieter Hecking oder Huub Stevens, der nun bei Schalke 04 unterkam.

Jenen Stevens beerbte Moniz im Frühjahr bei RB Salzburg, sicherte sich daraufhin in Zusammenarbeit mit Co-Trainer Niko Kovac den Vizemeistertitel und startete erfolgreich in die neue Saison.

Der Vertrag des ehemaligen HSV-Betreuers, der im April 2010 nach dem Abgang von Bruno Labbadia interimsmäßig die Nordlichter trainierte, läuft noch bis 2013.

"Dazu kann ich im Moment nichts sagen"

"Dazu kann ich im Moment nichts sagen", wird der 47-Jährige zitiert. Die Kontaktaufnahme kommt nicht von ungefähr.

Schließlich kreuzten sich die Wege von Moniz und Arnesen bereits mehrmals. Der HSV-Sportchef holte den Niederländer schon zu PSV Eindhoven und ernannte ihn zum U19-Coach.

Auch sein Engagement als Techniktrainer bei Tottenham Hotspur zwischen 2005 und 2008 hat er Arnesen zu verdanken.

Mit dem HSV bietet sich Moniz eine Chance, die möglicherweise nicht so schnell wiederkommt.

Macht Moniz den Weg frei für Kovac?

Mit Rodolfo Cardoso, der interimsmäßig den Abgang von Oenning abfangen sollte, gelang den Nordlichtern sogar ein 2:1-Erfolg über den VfB Stuttgart. Eine Lösung auf Dauer ist der ehemalige Spieler aber nicht.

Schließlich besitzt er keine Fußball-Lehrerlizenz, deshalb läuft die Suche nach einem Chefbetreuer weiter.

Ob die Rückholaktion von Moniz erfolgreich ist, bleibt abzuwarten. Bei Salzburg würde im Fall der Fälle aber nicht alles auseinanderbrechen.

Denn schon bei seiner Bestellung zum Salzburg-Coach galt Niko Kovac als heißer Kandidat auf den Posten. Dieser könnte in Moniz' Fußstapfen treten.

Auch Foda in Deutschland weiterhin begehrt

Im Nachbarland begehrt ist aber nicht nur Moniz. Auch Sturm-Trainer Franco Foda kommt aus den Schlagzeilen nicht mehr heraus.

Nachdem er bereits mit Schalke 04, dem Hamburger SV und dem Teamchef-Posten in Österreich in Verbindung gebracht wurde, soll nun auch der Zweitligist Karlsruher SC auf den Deutschen aufmerksam geworden sein.

Wie die "Grazer Woche" berichtet, soll Foda auf dem Wunschzettel stehen. Fahrt hat das Gerücht deshalb aufgenommen, weil es beim KSC zu einem Wiedersehen mit dem Ex-Sturm-Sportdirektor Oliver Kreuzer geben könnte.

"Wir haben sowieso regelmäßig Kontakt. Und wir reden dabei nicht nur über Sturm und Karlsruhe, sonder auch über andere Themen", wird Kreuzer zitiert.

Kreuzer empfiehlt Foda als ÖFB-Teamchef

Der Arbeitgeber von ÖFB-Legionär Niklas Hoheneder liegt in der 2. deutschen Bundesliga aktuell nur auf dem 14. Rang, zu wenig für die Vorstellungen der Baden-Württemberger.

Der Stuhl von Trainer Rainer Scharinger wackelt bereits. Ob Foda noch diese Woche beim KSC anheuern könnte, beantwortet Kreuzer folgendermaßen: "Diese Woche nicht."

Viel mehr macht sich Fodas langjähriger Wegbegleiter für dessen Bestellung zum ÖFB-Teamchef stark: "Er wäre zum jetzigen Zeitpunkt der richtige Mann fürs österreichische Team."

Die Gerüchteküche brodelt, Vollzüge stehen bisher aber noch nicht auf dem Tagesplan.

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