Moniz ging durch die "Hölle"

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"Manche haben versucht, mich zu killen"

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"Das Meisterjahr war für mich die Hölle."

Ex-Salzburg-Coach Ricardo Moniz nimmt gegenüber dem niederländischen Fußballmagazin "Voetbal International" erstmals Stellung zu den Hintergründen seines Rücktritts.

"Ich hätte einen Teil meiner Autonomie aufgeben müssen", erzählt der 48-Jährige.

"Auffasungsunterschiede zu groß"

Dabei soll es vor allem um Auffassungsunterschiede zwischen Moniz und Verantwortlichen des Leistungszentrums in Thalgau gegangen sein.

"Die Auffassungsunterschiede in Fragen der Sportphysiologie waren einfach zu groß", muss der 48-Jährige, der erst am Sonntag Geburtstag feierte, festhalten.

Der Holländer wollte sich vom Thalgau-Team um Bernd Pansold nicht in die Trainingssteuerung reinreden lassen.

Allgemein war es für Moniz, dessen Standing bekanntermaßen nicht so hoch angesiedelt war, schwierig.

"Wollten mich killen"

"Es hat immer nur Streit gegeben", so der Meistertrainer, der sogar weitergeht: "Manche bei Red Bull haben versucht, mich zu killen."

Etwa im November 2011, als Salzburg sieben Spiele in Folge ohne Sieg blieb. Das sah Moniz allerdings als "große Prüfung" und fragte sich: "Habe ich ein Brett vor dem Kopf oder bleibe ich meiner Philosophie treu?"

Am Ende der Saison stand Moniz mit Meisterteller und Cupsieg da, sowie noch kein Trainer zuvor in Salzburg.

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